Schwester von spanischem König ist unschuldig

Der fünf Monate dauernde Gerichtsprozess um Cristina von Spanien ist zu Ende gegangen. Ihr war Beihilfe zum Steuerbetrug vorgeworfen worden.

Vom Korruptionsvorwurd freigesprochen: Cristina von Spanien mit Ehemann Iñaki Urdangarin in Palma de Mallorca. (22. Juni 2016)

Vom Korruptionsvorwurd freigesprochen: Cristina von Spanien mit Ehemann Iñaki Urdangarin in Palma de Mallorca. (22. Juni 2016)

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Die spanische Infantin Cristina ist Medienberichten zufolge am Freitag vom Vorwurf der Beihilfe zum Steuerbetrug freigesprochen worden. Das meldeten die Zeitung «El País» und das spanische Fernsehen unter Berufung auf das zuständige Gericht in Palma de Mallorca.

Ihr Ehemann, der ehemalige Handball-Profi Iñaki Urdangarin, wurde hingegen schuldig gesprochen und zu sechs Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn wegen der Veruntreuung von sechs Millionen Euro Steuergeldern angeklagt. Zudem wurden ihm Betrug, Geldwäscherei und Urkundenfälschung vorgeworfen. Der Prozess war nach mehr als fünf Monaten im vergangenen Juni zu Ende gegangen. (chi/sda)

Erstellt: 17.02.2017, 12:59 Uhr

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