Schnee gibt zerstörtes Hotel frei

Vor einem Monat verschüttete eine Lawine das Hotel Rigopiano. Die Schneeschmelze offenbart nun das ganze Ausmass der Zerstörung.

Der schmelzende Schnee gibt das Hotel Rigopiano frei und offenbart das Ausmass der Verwüstung. (Video: Tamedia/Lena)

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Nach dem Lawinenunglück von Farindola gibt der schmelzende Schnee langsam das verschüttete Hotel frei. Drohnenaufnahmen zeigen das ganze Ausmass der Zerstörung durch die Schneemassen.

40 Stunden ausgeharrt

Am 18. Januar, dem Tag einer schweren Erdbebenserie, die Mittelitalien im Schneechaos traf, war die Lawine in der Abruzzen-Gemeinde abgegangen und hatte das Vier-Sterne-Hotel Rigopiano mitgerissen und verschüttet. Beim Unglück kamen 29 Personen ums Leben.

Elf Menschen überlebten: Zwei hatten sich zum Zeitpunkt des Unglücks draussen aufgehalten und Notrufe abgesetzt. Neun andere, darunter vier Kinder, hatten mehr als 40 Stunden in den Trümmern ausgeharrt und waren von den Katastrophenhelfern befreit worden. (ap/SDA)

Erstellt: 17.02.2017, 08:12 Uhr

Artikel zum Thema

Hotel-Gäste durch Wucht der Lawine erschlagen

29 Personen sind beim Lawinenunglück in den Abruzzen gestorben. Heute hat die Rechtsmedizin die Todesursachen bekannt gegeben. Mehr...

«Die Lage ist dramatisch»

VIDEO Eine Lawine hat in Italiens Erdbebenregion ein vierstöckiges Hotel bis zum Dach verschüttet. Bisher sind vier Menschen tot geborgen worden. Mehr...

Blogs

Bern & so Guten Abend, liebe Sorgen

Echt jetzt? Manchmal hilft nur noch Beten

Service

Auf die Lesezeichenleiste

Hier lesen Sie unsere Blogs.

Die Welt in Bildern

Männchen machen für einen Heiligen: Auf den Hinterbeinen bahnen sich Pferd und Reiter ihren Weg durch die Menschenmenge in Ciutadella auf der spanischen Insel Menorca. Das ist Brauch während des San-Juan-Fests – und wer die Brust des Tieres streicheln kann, soll vom Glück gesegnet werden. (23. Juni 2017)
(Bild: Jaime Reina) Mehr...