70 Musizierende nehmen am Ellenberger-Wettbewerb teil

Der Ellenberger-Wettbewerb in der Musikschule Region Thun in der Campagne Bellerive im Gwatt zählt dieses Jahr überdurchschnittlich viele Anmeldungen. Als Gewinn locken ganze oder halbe Freisemester.

Exklusive Lage: Die Musikschule Region Thun befindet sich in der Campagne Bellerive im Gwatt.

Exklusive Lage: Die Musikschule Region Thun befindet sich in der Campagne Bellerive im Gwatt. Bild: Patric Spahni

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«Der Ellenberger-Wettbewerb findet in einem Dreijahreszyklus statt. In einem Jahr sind Tasteninstrumente dabei, anschliessend Blasinstrumente und in einer letzten Gruppe Streich- und Zupfinstrumente», erklärt Marc Wagner, Bereichsleiter an der Musikschule Region Thun in den drei Gebäuden der Campa­gne Bellerive im Gwatt, und Organisator des Ellenberger-Wettbewerbs. Letztere sind dieses Jahr dabei, zusammen mit den Instrumenten, welche speziell mit Darbietungen im Stilbereich Rock und Pop auftreten.

«Wir haben um die siebzig Anmeldungen, das ist sehr viel. Zu gewinnen gibt es wiederum etwa fünf bis sieben ganze oder halbe Freisemester», sagt Wagner. Der Ellenberger-Wettbewerb findet in den drei Gebäuden der Musikschule Region Thun statt und ist öffentlich zugänglich. Spielbeginn ist am Samstag um 8.30 Uhr, ab 15 Uhr werden die Gewinnerinnen und Gewinner verkündet.

Änderungen unter der neuen Schulleitung

Für den Wettbewerb vom nächsten Jahr stehen einige Veränderungen an, die allerdings noch nicht spruchreif seien. «Dasselbe gilt für die professionellen Konzerte der Lehrpersonen der Musikschule, vormals bekannt als Musikpodium», sagt Wagner. Neu tragen diese den Titel «Musik Im Puls». Diese Reihe soll vermehrt der musikpädagogischen Vermittlung Rechnung tragen.

Das erste Konzert findet am 11. Juni statt. Dass es nach einer Reorganisation Neuerungen gibt, liegt auf der Hand. «Trotzdem setzen wir auch darauf, bewährte Werte zu erhalten. Meine Vorgänger Ruedi Bernet und Stefan Fahrni haben mir eine gut vernetzte und etablierte Schule übergeben», ergänzt Christie Stoll Ogg, Gesamtschulleiterin der Musikschule Region Thun.

Zur Erinnerung: Im Sommer 2015 wurde die Leitung der Musikschule Region Thun neu organisiert (wir berichteten). Gemeinsam mit Christie Stoll Ogg sind vier Bereichsleiter für die Führung der Schule verantwortlich: Barbara Bachmann-Hubacher (Pädagogik), André Müller (Pädagogik, stellvertretender Schulleiter), Marc Wagner (Öffentlichkeitsarbeit und Projekte) und Res Wittwer (Administration und Finanzen).

Zusammenspiel und Stil­bereiche werden gefördert

Die Musikschule will sich künftig noch mehr darauf konzentrieren, die Breite der musikalischen Stilrichtungen zu fördern. «Gerade Volksmusik aus aller Welt stösst heute auf teilweise grosses Interesse bei den Kindern und Jugendlichen», präzisiert Christie Stoll Ogg.

Schülerinnen und Schülern soll deshalb auch der Zugang zu Stilrichtungen ermöglicht werden, mit denen sie sonst wenig in Berührung kommen. Eine klassisch ausgebildete Klavierschülerin könne so durchaus in einer Jazzband spielen. «Das Zusammenspiel der jungen Musiker und Musikerinnen fördern wir bewusst. Ein wichtiges Ziel des Musikunterrichts ist es auch, mit anderen zusammen musizieren zu können», sagt die Gesamtschulleiterin. In der letzten Zeit seien – nicht zuletzt wegen der Förderung des Stilbereichs Volksmusik – daher einige neue Ensembles entstanden.

Auch bei der Infrastruktur der Musikschule Region Thun besteht laut Christie Stoll Ogg Handlungsbedarf. «Instrumente und Mobiliar müssen gepflegt, manches sogar erneuert werden», erklärt sie. Die Stadt plane, viel in die Aufwertung des Bonstettenparks zu investieren. «Wir als Mieter hoffen zudem, dass bald auch in den Räumen der Musikschule Renovationsarbeiten und ein Küchenumbau stattfinden können.» (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 15.03.2017, 06:12 Uhr

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