Thun

Die neue Struktur der AEK-Bankleitung ist abgesegnet

ThunDie Genossenschafter der AEK Bank 1826 haben an der Generalversammlung den Wechsel an der Spitze vollzogen und Cajetan Maeder zum Verwaltungsratspräsidenten gewählt.

Markus Gosteli,?Vorsitzender der AEK-Geschäftsleitung, an der GV.

Markus Gosteli,?Vorsitzender der AEK-Geschäftsleitung, an der GV. Bild: Patric Spahni

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Die künftige Geschäftspolitik war Hans-Ulrich Zurflüh, Verwaltungsratspräsident der AEK Bank 1826, am Samstag an der Generalversammlung in Thun ein Anliegen. Der abtretende Verwaltungsratspräsident legte den 562 an­wesenden Genossenschaftern dar, auf welcher Basis diese fusst. «Es sind die Statuten, die gesetzlichen Vorschriften und das Geschäftsreglement», sagte er.

Die Replik zur Geschäftspolitik kam nicht ohne Grund. An der Generalversammlung läuteten die Verantwortlichen einen Wechsel in der Spitze der Regionalbank ein. Und die Genossenschafter folgten dem Ansinnen oppositionslos. Sie hiessen vorab eine Änderung in den Statuten gut und machten so den Weg frei für eine neue Organisation in der Geschäftsleitung.

Nach dem Abgang des langjährigen Direktors Remo Häcki im vergangenen Sommer hatte sich die Bank auf der Führungsetage neu orientiert und ein Geschäftsleitungsprojekt mit mehreren Mitgliedern getestet. Mit dem Ja zur Revision der Statuten wird die Bank im operativen Bereich künftig von einer sechsköpfigen Geschäftsleitung geführt. Deren Vorsitz übernimmt Markus Gosteli, der die Bank bisher als Direktor ad interim leitete.

Neue Generation am Ruder

Zu einem Generationenwechsel kam es im Verwaltungsrat. In­folge Amtszeitbeschränkung trat Präsident Zurflüh nach 14 Amtsjahren zurück. Auch Vincenz ­Oppliger stellte sich nicht mehr der Wahl. Zum neuen Verwaltungsratspräsidenten wählte die Versammlung den 48-jährigen Cajetan Maeder aus Oberhofen. Er arbeitet seit 2011 bei der AEK Bank 1826, zuletzt als stellvertretender Direktor ad interim.

Maeder wird aus den operativen Tätigkeiten ausscheiden und sich auf das Verwaltungsratspräsidium konzentrieren. Weiter wählten die Genossenschafter die Notarin Marliese Rüfenacht aus Seftigen sowie den Thuner Finanzfachmann Fredy Brügger neu in den Verwaltungsrat. Ulrich Scheidegger (Vizepräsident), Christoph Bangerter, Kathrin Fuhrer, Christoph Sigrist und Philemon Zwygart wurden für eine weitere zweijährige Amtsdauer bestätigt.

Auf Kurs

«Das Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres war besser als ­erwartet», hielt Markus Gosteli fest, als er den Geschäftsabschluss präsentierte. So konnte die Bank unter dem Strich ihren Reingewinn um ein Prozent auf 9,5 Millionen Franken steigern. Gleich um knapp 7 Prozent angewachsen sind die Kundenausleihungen. Sie betragen 3,22 Milliarden Franken. Gleichzeitig flossen der Bank zusätzliche Kundengelder von 184 Millionen Franken zu. Dies entspricht einem Plus von 7,3 ­Prozent.

Gewachsen ist damit ebenso die Bilanzsumme. Sie stieg um 10,3 Prozent auf 3,56 Milliarden Franken an (siehe Kasten). Die Generalversammlung entschied schliesslich über die Verwendung des Jahresgewinns. ­Dabei fliessen 350 000 Franken an gemeinnützige Institutionen.

Weitere 80 000 Franken gehen in den Fonds für Anlässe und Jubiläen Dritter und 10 000 Franken in den Fonds für Not leidende Schuldner. 382 000 Franken ­werden den Reserven zugewiesen. Weiter konnte die Bank sieben neue Vollzeitstellen schaffen und beschäftigt nun 144 Mitarbeitende. (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 14.03.2016, 08:37 Uhr

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