Thun

Mini Mueter! Abba-Songs auf Schweizerdeutsch

ThunDie Thunerseespiele inszenieren nächstes Jahr das Abba-Kultmusical «Mamma Mia!» – auf Schweizerdeutsch.

Letztes Jahr spielten die Thunerseespiele «Sugar – Manche mögen’s heiss» (Bild), dieses Jahr ist «Cats» angesagt, nächstes Jahr «Mamma Mia!».

Letztes Jahr spielten die Thunerseespiele «Sugar – Manche mögen’s heiss» (Bild), dieses Jahr ist «Cats» angesagt, nächstes Jahr «Mamma Mia!». Bild: Patric Spahni

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«Es ist eine Sensation! Nach jahrelangem Anfragen, diversen Verhandlungen und hoffnungsvollen Stunden ist es Tatsache: Wir spielen ‹Mamma Mia!› am Thunersee. Ein Traum wird wahr!» So äussert sich Verwaltungsratspräsidentin Elsbeth Jungi Stucki in der Medienmitteilung der Thunerseespiele von Freitag. Die Thuner Musicalmacher erhalten ausserdem die Rechte für die Über­setzung ins Schweizerdeutsche.

Auch Markus Dinhobl, ausführender Produzent der Thunerseespiele, ist stolz: «Wir haben fünfzehn Jahre Erfahrung in der Neuinszenierung von Musicals. Auch unser Know-how im Bereich von Dialektstücken konnten wir mit unseren Eigenproduktionen ‹Dällebach Kari› und ‹Gotthelf› beweisen. Wir sind sehr glücklich darüber, dass der Verlag und die Rechteinhaber von ‹Mamma Mia!› uns das Vertrauen schenken, dieses weltbekannte und beliebte Musical ins Schweizerdeutsche zu übersetzen. Ausserdem passt das Stück, das auf einer griechischen Insel spielt, perfekt an den sommerlichen Thunersee.»

Gibts ein Happy End?

Erzählt wird die Geschichte von Sophie und ihrer alleinerziehenden Mutter Donna. Sophie möchte demnächst ihre grosse Liebe Sky heiraten – aber nicht ohne ihren Vater. Das Problem: Sie weiss nicht, wer ihr Vater ist. Also stöbert sie in den alten Tage­büchern ihrer Mutter und lädt die drei infrage kommenden Lover von damals auf die Insel ein, ohne Donna einzuweihen.

«Mamma Mia!» – das kann ja heiter werden, die Hochzeit droht zum «Waterloo» zu werden. Ob Sophie und Sky zwischen den vielen Hitsongs wie «Chiquitita», «SOS» und «Dancing Queen» ihr Happy End finden, wird sich zeigen.

Donna und Sophie sind Auswanderer – woher sie ursprünglich stammen, bestimmt das Land der jeweiligen Aufführung. «Wir nehmen diesen Wunsch der Au­toren gerne auf und freuen uns, dieses moderne Alltagsmärchen erstmals mit einem Schuss Swissness würzen zu dürfen», nimmt Dinhobl mit seinem Team die Herausforderung dankbar an.

Startschuss bereits gefallen

Parallel zu den Vorbereitungen für «Cats» arbeitet das Thunerseespiele-Team bereits an den Vorbereitungen für «Mamma Mia!». Die Festspielleitung steht in engem Kontakt mit bekannten Schweizer Regisseuren und Übersetzern. Die Auditions für die Profi-Casts sind ebenfalls bereits in Planung.

«Wie immer wollen wir die besten Musicaldarstellerinnen und -darsteller. Weil wir aufgrund der Sprache viele Schweizerinnen und Schweizer verpflichten werden, starten wir so schnell wie möglich mit der Ausschreibung und setzen die ersten Auditions bereits im Mai an», so Dinhobl weiter.

www.thunerseespiele.ch (Thuner Tagblatt)

Erstellt: 01.04.2017, 08:49 Uhr

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