Bildergeschichten von Rittiner & Gomez

Schon der erste Blick auf die Bilder von Rittiner & Gomez beflügelt die Fantasie. Es sind Bildergeschichten in einem an Comics erinnernden Stil.

Maler Anton Rittiner,?er firmiert mit Rittiner?&?Gomez,  vor seinen Bildern in der Galerie Hodler.

Maler Anton Rittiner,?er firmiert mit Rittiner?&?Gomez, vor seinen Bildern in der Galerie Hodler. Bild: Margrit Kunz

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«Diese Bilder gehören zu einer Geschichte und die dort zu einer anderen.» Das ist der erste Eindruck der neuen Ausstellung in der Thuner Galerie Hodler. Ritti­ner & Gomez, so firmiert Anton Rittiner als Künstler, beginnt zu erzählen von der Zusammenarbeit mit der Erzählerin Sudabeh Mohafez. Mohafez erzählt auf zehn Zeilen eine kurze Kurzgeschichte. Anton Rittiner malt die Bilder dazu, die wiederum Mohafez zu einer weiteren Kurzgeschichte anregen.

So geht das weiter, bis unter dem Titel «Das eigenartige Haus» eine Geschichte mit 22 Kapiteln fertig gedruckt vorliegt. Auf der linken Seite befindet sich das Bild, rechts daneben der Text. Das Buch heisst «Kitsune» und enthält drei solcher Geschichten. Die poetischen Texte sind schlicht und die Bilder dezent in den Farben. Gerade durch das Unaufgeregte wirkt es sehr intensiv auf den Betrachter

Viele versteckte Botschaften in den Bildern

Das Buch ist im Format A 5 gedruckt. Die Originalbilder sind jedoch viel grösser. Diese zeigt die Galerie in ihrer aktuellen Ausstellung. Die Bilder enthalten viele versteckte Botschaften. Jedes Bild für sich genommen deutet bereits eine Handlung an. Sie zeigen einen Zustand, indem die einzelnen Teile des Bildes jedoch miteinander kommunizieren. Mit Fantasie kann sich jeder Betrachter seine eigene Geschichte dazu erfinden.

Der Spiezer Ritti­ner zeigt daneben auch Bilder, die er unter den Titel «Corte Corto» zusammenfasst. Diese wirken wie Collagen, wurden jedoch in Acryl auf Baumwolle gemalt. Trotz des Titels wurde weder geschnitten noch geklebt. Dank der zahlreichen Werke, die ausgestellt werden, entstand eine sehenswerte Ausstellung, die die Fantasie beflügelt, wenn man bereit ist, sich von den Bildern anstecken zu lassen.


Die Ausstellungin der Galerie Hodler, Frutigenstrasse 46A, dauert bis am 7. Mai. Sie ist von Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18.30 Uhr, am Samstag von 9 bis 16 Uhr geöffnet.
(Berner Zeitung)

Erstellt: 22.04.2016, 09:03 Uhr

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