Pyörälä zum SCB, Gagnon zu den Tigers

Kommende Saison stösst der Finne Mika Pyörälä zum SC Bern. Der 35-Jährige wurde vergangene Saison als bester Spieler der finnischen Liga ausgezeichnet. Derweil wechselt Aaron Gagnon zu den SCL Tigers.

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Die Route ist schon fast Routine: Start bei der Nydeggbrücke um 16.15 Uhr, danach feucht-fröhlich-euphorisiert durch die Altstadt mit dem Ziel Bundesplatz, wo die Meistermannschaft präsentiert wird. Am Samstag lassen sich die Spieler des SC Bern nach dem Titelgewinn ein letztes Mal feiern – zumindest offiziell. Mika Pyörälä wird sich wohl im Sommer davon erzählen lassen, wenn er zur Mannschaft stossen wird.

Seit Freitag ist die Verpflichtung des 35 Jahre alten Angreifers aus Finnland fix. Pyörälä gilt in seiner Heimat als grosse Nummer, er wurde in dieser Saison zum wertvollsten Spieler der finnischen Liga gewählt. Seit 2013 steht der Weltmeister von 2011 bei Kärpät Oulu unter Vertrag, notabene dem Stammverein des SCB-Trainers Kari Jalonen.

Zwar läuft Pyöräläs Vertrag weiter, doch eine Klausel erlaubt es ihm, die kommende Saison im Ausland respektive in Bern zu spielen. Noch hält Sportchef Alex Chatelain die Augen offen nach einem Schweizer Center für die vierte Linie. Zudem werden er und Jalonen versuchen, nach dem Draft von Nico Hischier dessen künftigen Besitzer davon zu überzeugen, das Talent für eine Saison nach Bern zu holen.

SCB-Stürmer Gagnon zu den Tigers

Pyörälä ist beim SCB als Flügel eingeplant, obwohl er auch Center spielen könnte. Von der Position her soll er Ryan Lasch ersetzen, dessen Wechsel nach Frölunda Göteborg seit Freitag offiziell ist. Für Lasch ist die Parade am Samstag in Bern quasi die Abschiedsvorstellung. Selbiges gilt für Aaron Gagnon. Im Gegensatz zu Lasch wird der zuverlässige Zwei-Weg-Center und Bullyspezialist in Zukunft aber in unmittelbarer Nähe engagiert sein: in Langnau.

Der 30 Jahre alte Kanadier Aaron Gagnon hat bei den SCL Tigers bereits einen Vertrag unterzeichnet, der Transfer dürfte in den nächsten Tagen von Klubseite her bestätigt werden. Gagnon, im Januar vom finnischen Erstdivisionär Lukko Rauma zum SC Bern gestossen, kam beim Meister in den Playoffs in der vierten Linie zum Einsatz; dank seiner Präsenz setzte Jalonen vermehrt auf die Breite.

Das Langnauer Kader für die Saison 2017/2018 umfasst nunmehr 28 Akteure (2 Goalies, 10 Verteidiger, 16 Stürmer). Weil mit Anton Gustafsson, Eric Himelfarb und Emanuel Peter drei weitere Center ins Emmental wechseln, wird die Mittelachse der Tigers stärker besetzt sein als in der vergangenen Meisterschaft.

Allzu gerne möchten die Verantwortlichen um Sportchef Jörg Reber diese aber noch veredeln. Spätestens in der kommenden Woche wird sich Reber mit Martin Plüss unterhalten, dessen Kontrakt beim SCB bekanntlich nicht verlängert wird. Der 40-Jährige würde in Langnau gewiss Topverdiener werden, womöglich wird er ein Angebot über zwei Saisons erhalten.

Buhlen um Plüss

Doch sind die Tigers, dessen Transferaktivitäten ansonsten abgeschlossen sind, längst nicht der einzige Interessent. Offenbar buhlen unter anderen Gottéron und Kloten um die Dienste von Plüss.

Apropos Plüss: Am Freitag wurde die Meldung publik, wonach der langjährige Berner Captain dem Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer einen Korb gegeben habe. Plüss zeigte sich darob einigermassen überrascht und meinte, er habe Fischer noch keine Antwort gegeben, werde dies aber bis Samstag tun. Sicher nicht an die WM nach Paris gehen werden die verletzten Meisterspieler Eric Blum und Simon Moser. (Berner Zeitung)

Erstellt: 21.04.2017, 10:28 Uhr

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