Heimsieg für Bernhard Kämpf

Mit einer kleinen Überraschung endet der Hallenschwinget in Thun: In der achten Minute des Schlussganges besiegt der Sigriswiler Bernhard Kämpf seinen Gegner Christian Stucki mit einem Kniestich und wird damit verdienter Sieger bei seinem Heimfest.

Nach geschlagener Schlacht: Triumphator Bernhard Kämpf in Siegerpose in der Thuner Lachensporthalle.

Nach geschlagener Schlacht: Triumphator Bernhard Kämpf in Siegerpose in der Thuner Lachensporthalle. Bild: zvg

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In der Lachensporthalle erlebten 1400 Zuschauer einen gelun­genen Start der Oberländer Schwingersaison. Mit acht anwesenden Eidgenossen unter den 130 Schwingern war der Hallenschwinget so gut besetzt wie selten zuvor. Bereits im ersten Gang gab es durch das starke Teilnehmerfeld interessante Gänge zu bestaunen.

Ausser dem Aargauer Gast Patrick Räbmatter, der den neu gekrönten Schwingerkönig Matthias Glarner bereits nach dem zweiten Zusammengreifen platt besiegen konnte, banden sich die übrigen Eidgenossen mit gestellten Gängen gegenseitig ­zurück.

So teilten Christian Stucki und Kilian Wenger die Punkte in einem von beiden Schwingern mit viel Vorsicht geführten Gang. Der spätere Festsieger fand gegen den Neueidgenossen Philipp Roth kein Siegesrezept. Niklaus Zenger musste die Punkte mit Dominik Roth teilen, und Willy Graber fand in Alexander Kämpf einen gleichwertigen Gegner.

Glarner mit Startproblemen

Während alle Favoriten den zweiten Gang siegreich gestalten konnten, fand Schwingerkönig Matthias Glarner ebenfalls im zweiten Gang noch nicht zu ­seiner gewohnten Durchschlagskraft und musste die Punkte mit dem aufstrebenden Bernjurassier Lukas Renfer teilen. Obwohl Glarner mehrmals seine gefürchteten Kurzzüge anbringen konnte, rettete sich der junge Renfer immer wieder über seine eiserne Brücke.

Mit vier Siegen in Folge erfüllte der Schwingerkönig die in ihn gesetzten Erwartungen dennoch halbwegs. Kilian Wenger verscherzte sich die Schlussgangqualifikation mit einem gestellten Gang gegen Dominik Roth. Durch einen Sieg im sechsten Gang gegen Willy Graber klassierte sich der Publikumsliebling zusammen mit Christian Stucki im dritten Rang. Einen starken Wettkampf zeigte Niklaus Zenger, der noch vor einer Woche nicht sicher war, ob er überhaupt in Thun starten kann. Mit einem Sieg gegen Patrick Räbmatter klassierte sich der Habkerer auf dem verdienten ­Ehrenplatz.

Junge Oberländer im Aufwind

Direkt hinter den Favoriten klassierten sich mit Jan Wittwer, Stefan Reichen, Marcel Wenger, Kilian von Weissenfluh und Patrick Gobeli eine ganze Reihe von hoffnungsvollen Nachwuchsschwingern im Spitzenfeld.

Jan Wittwer verlor nebst vier Siegen einzig gegen die beiden Eidgenossen ­Patrick Räbmatter und Willy Graber und entwickelt sich mehr und mehr zu einem Favoritenschreck. Mit einer grossen Anzahl von aufstrebenden Mittelschwingern können sich die Oberländer Schwingerfreunde auf eine erfolgreiche Saison ­freuen. (Berner Zeitung)

Erstellt: 20.03.2017, 17:16 Uhr

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