Budapest zieht Kandidatur für Olympia zurück

Lara Gut bedankt sich auf Twitter für Anteilnahme +++ Comic-Star schafft es in die Hall of Fame +++ Kein Schweizer Abend in der NHL

  • Olympia 2024  

    Budapest hat seine Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele 2024 wie erwartet zurückgezogen. Darauf einigten sich Ungarns Regierungschef Viktor Orban, Budapests Stadtpräsident Istvan Tarlos und Vertreter des Nationalen Olympischen Komitees am Mittwoch. Damit finden die übernächsten Sommerspiele entweder in Paris oder in Los Angeles statt. Den Entscheid fällt der IOC-Kongress im September in Lima.

    Der Rückzug von Budapest, das gegen Paris und Los Angeles als klarer Aussenseiter ins Rennen gestiegen wäre, hatte sich zuletzt abgezeichnet. In den vergangenen Wochen hatte eine Bürgerbewegung über 250'000 Unterschriften gesammelt für die Ausschreibung eines Referendums. Darauf forderte Orban seinen Parteifreund Tarlos auf, die Kandidatur zurückzuziehen.

  • Ski alpin  

    Lara Gut hat sich erstmals seit ihrer Verletzung wieder auf Twitter gemeldet. Sie bedankte sich bei den Organisatoren der Ski-WM in St. Moritz und verschiedenen Sportlern für ihre Genesungswünsche und Anteilnahme.












    Die Tessinerin musste ihre Saison abbrechen, nachdem sie sich vor knapp zwei Wochen beim Einfahren für den WM-Kombinations-Slalom schwer am linken Knie verletzt hatte.

  • Baseball  

    In den USA gibt es fast nichts, was es nicht gibt. Jetzt wird sogar Homer Simpson in die Hall of Fame des Baseballs aufgenommen. Die US-Comedy-Serie «Die Simpsons» schafft es dank einer Episode in die Hall of Fame. 25 Jahre nach der Premiere der Folge «Homer at the Bat» erfolgt am 27. Mai die Ehrung für die Simpsons in Cooperstown im Bundesstaat New York.




    In der Episode, in der es um Homer Simpsons Springfield Kernkraftwerk Softball Team geht, machten mit Wade Boggs, Ken Griffey Jr. und Ozzie Smith drei «Hall of Famer» mit. Weitere Baseball-Grössen wie Jose Canseco, Roger Clemens, Don Mattingly, Mike Scioscia und Darryl Strawberry waren akustisch zu hören.

  • Eishockey  

    Vier Schweizer NHL-Cracks erleben einen ernüchternden Abend. Es setzt für sie lauter Niederlagen ab. Die Nashville Predators mit dem Trio Roman Josi, Yannick Weber und Kevin Fiala verlor den «Strichkampf» gegen die Calgary Flames mit 5:6 nach Verlängerung. Josi (-3) und Weber (-2) verliessen das Eis mit einer Minus-Bilanz. Nashville holte einen 1:4-Rückstand auf, führte vor dem Schlussabschnitt mit 5:4, verlor die Partie aber nach 43 Sekunden der Verlängerung doch noch. In der Tabelle verkürzte Calgary den Rückstand auf die Predators auf einen Punkt. Die beiden Teams belegen die letzten Playoff-Plätze in der Western Conference.

    Trotz zweier Assists verlief für Nino Niederreiter der Abend nicht viel besser. Die Minnesota Wild verloren vor eigenem Anhang das Spitzenspiel zwischen den beiden stärksten Teams im Westen gegen Chicago mit 3:5. Und trotz seiner zwei Skorerpunkte setzte es auch für Niederreiter eine Minus-2-Bilanz ab.

    Sven Andrighetto schliesslich bleibt auch unter Montreals neuem Coach Claude Julien lediglich zweite Wahl. Seinen letzten Einsatz in der NHL bestritt Andrighetto am 12. Februar. Immerhin kamen die Canadiens, das punkteschwächste Team im Osten im neuen Jahr, auswärts gegen die New York Rangers zu einem 3:2-Erfolg nach Penaltyschiessen, dem ersten Sieg unter dem neuen Coach. (sda)

    Bild: Mark Giordano (r.) von den Calgary Flames schiesst das entscheidende Tor, Josi (2.v.l.) kommt nicht mehr an den Puck. AP Photo/Mark Humphrey

  • NBA  

    Basketball-Legende Earvin «Magic» Johnson übernimmt bei seinem ehemaligen Verein Los Angeles Lakers die Rolle als Präsident für alle sportlichen Belange.

    Die Besitzerin Jeanie Buss entliess General Manager Mitch Kupchak und Vizepräsident Jim Buss, ihren eigenen Bruder, und machte Johnson zum neuen starken Mann. Der 57-Jährige gewann mit den Lakers in den 1980er-Jahren fünf NBA-Titel und soll den Klub der Glamour-Metropole, der aktuell zu den Schlechtesten der Liga gehört, wieder zu alter Grösse führen. Die Lakers werden in dieser Saison zum vierten Mal in Serie die Playoffs verpassen.

  • Eishockey  

    Der HC Davos muss im heutigen Heimspiel gegen Ambri-Piotta auf Dino Wieser verzichten. Der Stürmer wird vom Verband für ein Spiel gesperrt und mit einer Busse von 3420 Franken belegt, da er wiederholt die Ausrüstung nicht korrekt getragen hatte.

    Gegen Dino Wiesers Teamkollege Robert Kousal wurde zudem wegen eines eventuellen Verstosses gegen die Weltverbands-Regel 116 (Schlag/Stoss gegen einen Schiedsrichter) im NLA-Spiel vom letzten Samstag gegen die ZSC Lions ein Verfahren eröffnet.

  • NHL  

    Die Florida Panthers setzen in der NHL auch gegen die St. Louis Blues ihre Erfolgsserie auf fremdem Eis fort und kommen beim 2:1 zum fünften Sieg in Serie.

    Vincent Trocheck entschied mit seinem 21. Saisontor 4,6 Sekunden vor der Schusssirene die Partie in St Louis zugunsten der Gäste, womit die Panthers erstmals in der Klubgeschichte einen Roadtrip mit fünf Siegen bei keiner Niederlage beendeten.

    Für Florida war es der achte Sieg in den den letzten neun Spielen. In der hart umkämpften Eastern Conference liegen die Panthers derzeit auf Platz 7 und damit auf einem Playoff-Platz.

    Derzeit keine Rolle bei Florida spielt Denis Malgin. Der 20-jährige ehemalige ZSC-Center bestritt sein bislang letztes von 39 NHL-Spielen Mitte Januar.

  • NLA  

    Für Biels Thomas Wellinger ist die Saison vorzeitig beendet. Der Verteidiger hat sich am Samstag im Spiel beim EHC Kloten (2:3) die Schulter ausgekugelt.

    Wie der NLA-Klub bestätigte, kann Wellinger in der laufenden Saison keine Spiele mehr bestreiten. Der 28-jährige Bündner, der vor sechs Jahren zu den Seeländern gestossen ist und 2013/14 eine Saison beim SC Bern spielte, muss eine längere Pause einlegen. Ob eine Operation fällig wird, ist noch offen.

    Wellingers Gastspiel beim EHC Biel endet damit vorzeitig. Sein Wechsel im Sommer zum HC Lugano steht seit Längerem fest. Biel belegt drei Runden vor Schluss der Qualifikation den 6. Platz und steht als Playoff-Teilnehmer fest.

  • Federer promotet Laver Cup  

    Roger Federers Visite auf dem Prager Wenzelsplatz Der Laver Cup, ein Duell der besten Tennisspieler Europas gegen den Rest der Welt nach dem Vorbild des äusserst erfolgreichen Ryder Cup im Golfsport, soll ein topseriöser Wettkampf und keine Exhibition sein, stellte Federer klar.

    Die Premiere findet vom 22. bis 24. September in Prag statt; Roger Federer und Rafael Nadal haben für das europäische Team ihre Startzusagen bereits gegeben.

    Federer spielt beim Laver Cup auch hinter den Kulissen eine Hauptrolle. Hinter dem neuen Tennis-Event steckt die Agentur Team8, die Federer gehört und von seinem Manager Tony Godsick betreut wird.

  • Punktereichstes All-Star-Resultat in New Orleans  

    Die Stadt New Orleans erlebt ein spektakuläres NBA All Star Game. Die Western Conference gewinnt das punktereichste NBA All Star Game der Geschichte gegen den Osten 192:182. Auch Anthony Davis von den gastgebenden New Orleans Pelicans sorgt mit 52 Punkten für einen All-Star-Game-Rekord. Davis verbessert den alten Rekord von Wilt Chamberlain aus dem Jahr 1962 um zehn Punkte und wird zum «MVP» (wertvollster Spieler) gewählt.

    Dem 22-jährigen Griechen Giannis Antetokounmpo gelingen für den Osten fast so viele Dunks (12), wie sein Name Buchstaben hat (13).

  • Eishockey  

    Das «Schweizer Duell» zwischen den Vancouver Canucks (mit Luca Sbisa) und den Philadelphia Flyers (mit Mark Streit) ging an Mark Streit. Philadelphia setzte sich in Vancouver 3:2 durch. Die Flyers führten 3:0, ehe die Canucks zur Aufholjagd ansetzten. Sbisa und Streit verliessen das Eis mit einer Plus-1-Bilanz. Streits Verteidiger-Teamkollege Shayne Gostisbehere bereitete alle drei Goals der Philadelphia Flyers vor.

    Auch Kevin Fiala erlebt ein cooles Wochenende. Am Samstag wird er aus Milwaukee aus dem Farmteam wieder in die NHL befördert, am Sonntag steuert er zum 4:3-Auswärtssieg der Nashville Predators in Columbus ein Tor bei. Neben Fiala skorte auch Verteidiger Roman Josi (Assist zum 1:0) für die Predators. Nashville, das am Samstag in Minnesota 2:5 verloren hat, verspielte ein 3:1, fand durch ein Tor von Verteidiger Mattias Ekholm elf Minuten vor Schluss aber doch noch zum Sieg. Nashville belegt dank des Sieges weiter einen Playoff-Platz mit zwei Punkten Vorsprung auf den Strich.

  • Tennis  

    Rogerer Federer scheint bereit für ein Abenteuer zu sein. Wie er heute via Social Media mit Bildern andeutete, wird er in Bear Grylls Fernsehssendung «Running Wild with Bear Grylls» zu sehen sein. Dazu postete er Aufnahmen vom Set. Grylls hat dies in einem eigenen Post bestätigt. Federer scheint zudem nicht auf alles in der Wildnis zu verzichten. Auch an dem noch unbekannten Ort schwingt er den Schläger.




    Der Engländer und ehemalige SAS-Soldat Grylls ist eine bekannte Grösse im US-Fernsehen. Für seine Sendung unternimmt er, oft in Begleitung von internationaler Prominenz aus Kino, Sport und Wirtschaft, Ausflüge in die Wildnis, um dort zusammen Überlebenstaktiken zu üben. Letztes Jahr war der damals amtierende US-Präsident Barack Obama mit ihm zwei Tage lang in Alaska.


  • Tennis  

    Erfolgserlebnis für Viktorija Golubic (WTA 62) in Dubai: Die 24-jährige Zürcherin übersteht am WTA-Turnier in den Emiraten die Startrunde. Sie feiert damit in Dubai ihren ersten Saisonsieg. Für Golubic, rechts im Bild, ist es beim vierten Turnier in diesem Jahr der erste Sieg. Sie setzte sich in der 1. Runde des mit 2,66 Mio. Dollar dotierten Turniers in Dubai 6:7 (4:7), 6:3, 6:2 gegen die 20 Plätze schlechter klassierte Türkin Cagla Büyükakcay durch.

    In der 2. Runde trifft Golubic auf die Weltnummer 18 Caroline Wozniacki aus Dänemark oder die Russin Daria Kassatkina (WTA 32).

  • Langlauf  

    Marit Björgen gewinnt in Otepää die WM-Hauptprobe über 10 km klassisch überlegen. Die bald 37-jährige Norwegerin dürfte auch ab kommender Woche an den WM in Lahti abräumen.

    Die Statistik spricht für Björgen. Fünfmal setzte sich bei den letzten sieben Grossanlässen über 10 km jene Frau durch, welche die Hauptprobe vor den Weltmeisterschaften oder Olympischen Spielen gewonnen hatte. In Estland kündete die Norwegerin mit ihrer Leistung an, dass sie ihre umfangreiche Medaillensammlung, die mit einer Staffel-Silbermedaille 2002 an den Olympischen Spielen in Salt Lake City ihren Anfang nahm, erweitern wird. Die Schwedin Charlotte Kalla büsste eine halbe Minute ein, die drittklassierte Weltcup-Leaderin Heidi Weng eine Minute.

    Björgen war auf diese Saison hin nach einer Baby-Pause in den Weltcup-Zirkus zurückgekehrt. Allerdings liess die sechsfache Olympiasiegerin und 14-fache Weltmeisterin die Tour de Ski aus, um sich gezielt auf Lahti vorzubereiten. Dies scheint ihr - unter anderem auch im Trainingslager in Davos - gelungen zu sein. Bereits bei den norwegischen Meisterschaften hatte sie bei den Distanzrennen dominiert.

    Das beste Schweizer Resultat ging am Sonntag auf das Konto von Nadine Fähndrich. Die Innerschweizerin belegte mit 2:34 Minuten Rückstand Position 20. Nathalie von Siebenthal kam im Nieselregen nicht auf Touren. In der von ihr nicht sonderlich geliebten klassischen Technik verpasste sie als 32. sogar die Weltcup-Punkteränge.

  • NHL  

    Nino Niederreiter gewinnt mit Minnesota das Schweizer Duell gegen Nashville mit Roman Josi und Yannick Weber 5:2.

    Der Bündner leistete den Assist zu Mikael Granlunds frühem 1:0. Danach ging Minnesota sogar 3:0 in Führung, ehe Nashville mit einem Doppelschlag gut zehn Minuten vor Schluss auf 2:3 herankam. Die Wild aus Minnesotas Hauptstadt Saint Paul konterte aber mit zwei weiteren Treffern zum Schlussresultat. Josi erhielt wie gewohnt die meiste Eiszeit bei Nashville und ging mit einer ausgeglichenen Bilanz vom Eis, Weber sogar mit einer positiven (+1).

    Einen Sieg feierte auch Verteidiger Luca Sbisa mit Vancouver. Die Canucks setzten sich zuhause 2:1 nach Verlängerung gegen die Calgary Flames durch. Vancouvers Stürmer Sven Bärtschi kam nicht zum Einsatz, eben so wenig wie Mirco Müller bei San Joses 4:1-Erfolg gegen Arizona.

  • Fechten  

    Der Schwyzer Degenfechter Max Heinzer feiert in Vancouver seinen 9. Weltcupsieg. Im Final setzte er sich 14:13 gegen den Kubaner Yunior Reytor Venet durch, nachdem er elf Sekunden vor Schluss noch im Rückstand gelegen hatte. «Es ist mega schön», freute sich Heinzer.

    «Vor allem, weil es so ein Hitchcock-Final war.» Zweiter sei auch schön, aber Erster bedeute so viel mehr. «Ich könnte weinen», meinte der 29-Jährige aus Küssnacht gleich nach dem letzten Gefecht. «Aber im Moment bin ich zu erschöpft dazu.»

  • Ski nordisch  

    Dario Cologna leidet unter muskulären Problemen. Der Bündner verzichtet deshalb am Sonntag auf den Start beim Weltcup in Otepää. Ob er bei der WM das ganze Programm laufen kann, ist offen.

    Vor zwei Wochen machte sich bei Cologna eine Muskelverhärtung auf der linken Seite im Bereich Rücken und Gesäss bemerkbar, welche in der Folge auch Beschwerden in der Wade auslösten. Am Samstag sind im Klassisch-Training nach dem Skating Sprint beim Weltcup im estnischen Otepää muskuläre Probleme in der linken Wade aufgetreten.

  • Biathlon  

    Dominik Landertinger (Bild) erlöste Österreich an den Heim-Weltmeisterschaften in Hochfilzen. Als Schlussläufer der Männerstaffel sicherte er seinem Team im Endspurt gegen den Deutschen Simon Schempp Bronze und somit die erste Medaille.

    Die Österreicher nutzten ihre Chance nach bislang durchzogenen Titelkämpfen. Als Landertinger die 7,5 km in Angriff nahm, reichte die Spannweite noch vom Sieg bis zu Platz 4. Der Russe Anton Schipulin und der Franzose Martin Fourcade erwiesen sich aber im Schiessen als zu solide. So kämpften Landertinger und Schempp um Bronze. Im letzten Anstieg schaffte der Österreicher die entscheidende Lücke gegenüber dem Deutschen.

    Auch die Russen retteten aus ihrer Sicht die Titelkämpfe mit einer Goldmedaille. Schipulin hielt auf der Schlussrunde den läuferisch für einmal nicht unwiderstehlichen Fourcade in Schach. Die Schweiz enttäuschte mit dem 16. Rang.

  • Eishockey  

    Kevin Fiala (l.) wird von den Nashville Predators wieder in die NHL geholt. Der 20-jährige Uzwiler bestritt in dieser Saison 32 Partien in der besten Liga der Welt und erzielte sechs Tore sowie drei Assists. Mitte Januar schickte ihn Nashville zurück zum Farmteam Milwaukee Admirals. In der AHL zeigte er zuletzt starke Leistungen – in den letzten sieben Spielen gelangen ihm vier Tore und drei Assists.

    Die Predators treffen in der Nacht auf Sonntag auswärts auf die Minnesota Wild, das Team von Nino Niederreiter.

  • Olympisches  

    Nordkorea wird im kommenden Jahr ein Team zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang in Südkorea senden, erklärte das nordkoreanische IOC-Mitglied Chang Ung (Bild) gegenüber japanischen Medien. Pyeongchang wird 2018 die ersten Olympischen Winterspiele in Asien ausserhalb Japans austragen.

    Nordkorea ist aktuell mit sieben Athleten bei den asiatischen Winterspielen in Sapporo vertreten und Chang bestätigte, dass auch in Pyeongchang nordkoreanische Sportler antreten werden. Nordkorea und Südkorea befinden sich nach wie vor im Kriegszustand. In der vergangenen Woche waren die Spannungen nach einem neuerlichen Mittelstrecken-Raketentest wieder aufgeflammt. Auch der UN-Sicherheitsrat hatte diesen Test scharf verurteilt.

    «Es gibt keinen Grund, warum wir nicht nach Pyeongchang reisen würden und keinen Grund, warum wir nicht könnten», sagte Chang gegenüber Kyodo News. «Wir werden uns an die Olympische Charta halten.» Nordkorea hatte 1988 die Olympischen Sommerspiele in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul boykottiert, allerdings Sportler zu den Asien-Spielen in Südkorea 2002 und 2014 entsandt.

    Nordkorea hat bisher erst zwei Medaillen bei Winterspielen gewonnen, zuletzt 1992 in Albertville. Bei den bisher letzten Spielen 2014 in Sotschi war Nordkorea nicht am Start. Pyeongchang liegt nur 80 Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernt.

  • Langlauf  

    Beim Sprint-Weltcup in Otepää im Skating-Stil verpasst Dario Cologna die Qualifikation für die Viertelfinals deutlich. Der Bündner kam als 45. mit gut 13 Sekunden Rückstand auf Qualifikationssieger Johannes Hösflot Kläbo aus Norwegen ins Ziel. Als 25. respektive 27. schafften hingegen der Urner Roman Furger und der Waadtländer Jovian Hediger knapp den Sprung in die K.o.-Runde.

    Bei den Frauen erreichten in Estland zwei der drei Schweizer Starterinnen die Viertelfinals. Laurien van der Graaff qualifizierte sich mit der 9., die Distanzspezialistin Nathalie von Siebenthal mit der 29. Zeit. Überraschend ausgeschieden ist hingegen Nadine Fähndrich als 41.

  • Eishockey  

    Nino Niederreiter feiert mit den Minnesota Wild gegen die Dallas Stars, das drittschlechteste NHL-Team, einen 3:1-Pflichtsieg. Für den Bündner Stürmer endet die Partie dennoch mit einer Enttäuschung.

    Für einmal machte Niederreiter nicht als Skorer auf sich aufmerksam, sondern mit einem spektakulären Check. 103 Sekunden waren in Saint Paul noch zu spielen, als Niederreiter seinen Gegenspieler Patrick Sharp ausser Gefecht setzte. Sharp wurde dabei richtiggehend ausgehebelt und flog kopfüber durch die Luft. Dafür wurde Niederreiter mit einem Restausschluss bestraft.




    Die Freude über den 38. Sieg im 57. Saisonspiel dürfte bei Minnesotas bestem Torschützen danach etwas getrübt gewesen sein. Beim Vergehen war aber keine böswillige Absicht zu erkennen, denn bei genauerem Hinsehen sieht man, dass Niederreiter kurz vor dem Aufprall leicht das Gleichgewicht verliert, als er mit seinen Schlittschuh an einem anderen Gegenspieler hängen bleibt. Ob Niederreiter dennoch eine Sperre absitzen muss, wird sich zeigen.

    Niederlagen setzte es für Mark Streit mit Philadelphia (3:6 bei den Edmonton Oilers) und Luca Sbisa mit Vancouver (3:4 bei den St. Louis Blues) ab. Sven Bärtschi fehlte bei den Canucks wegen einer Gehirnerschütterung weiterhin.

  • Eishockey  

    Einen Meilenstein erreichte Pittsburghs Sidney Crosby beim 4:3-Sieg nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets. Der kanadische Superstar bereitete im Startdrittel das 2:0 seines Landsmanns Chris Kunitz vor und verbuchte damit seinen 1000. NHL-Skorerpunkt in der Regular Season. Nach einem weiteren Assist zum 3:3 im Schlussabschnitt sorgte Crosby 22 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung mit dem Siegtor gleich selbst für die Entscheidung.

  • Biathlon  

    Der Schweizer Benjamin Weger (Bild) verpasste an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen einen Coup. Der Walliser war im Einzel über 20 km auf Medaillenkurs, ehe er im letzten Stehend-Anschlag noch eine Scheibe stehen liess.

    Weger erreichte in der Endabrechnung Platz 10 mit 1:01 Minuten Rückstand auf Bronze. Dieser eine Fehlschuss kostete ihm wohl die Medaille, denn in der schiesslastigen Disziplin Einzel wird eine Strafminute pro Fehler zur Laufzeit addiert. Mit dem Wissen um die Medaillenchance hätte der Schweizer die Schlussrunde bestimmt noch etwas schneller abgespult.

    Die Türe für die Aussenseiter war aufgegangen, weil Martin Fourcade und Co. nicht wunschgemäss trafen. Der Franzose, bereits mit der Nummer 4 gestartet, verfehlte zwei Scheiben, erhielt aber gleichwohl noch Bronze. Gold und Silber gewannen die makellosen Schützen Lowell Bailey aus den USA und Ondrej Moravec aus Tschechien. Die beiden Routiniers sind 35- beziehungsweise 32-jährig.

  • Eishockey  

    Martin Plüss wird den SC Bern nach der laufenden Saison verlassen. Der bald 40-jährige Center kann sich mit dem Schweizer Meister nicht über eine weitere Zusammenarbeit einigen. «Beide Parteien bedauern sehr, dass keine Lösung für eine weitere Zusammenarbeit gefunden werden konnte», schrieb der SCB in einer Mitteilung. Über die Gründe wollten beide Seiten keine Auskunft erteilen.

    Der 239-fache Schweizer Internationale spielte seit 2008 beim SCB und gewann mit diesem 2010, 2013 und 2016 den Meistertitel. In Insgesamt 516 Meisterschaftsspielen erzielte Plüss für die Berner 397 Skorerpunkte (189 Tore/208 Assists).

    Der Stürmer hatte zuletzt bekräftigt, dass er seine Spielerkarriere fortführen will. Wohin der Weg des Zürcher Unterländers führt, ist offen. Vor seinem vierjährigen Abstecher nach Schweden zu Frölunda spielte er während zehn NLA-Saisons für seinen Stammverein EHC Kloten.

  • Tennis  

    Die Serie enttäuschender Ergebnisse riss für Angelique Kerber (Bild) auch am WTA-Premier-Turnier in Doha nicht ab. Die 29-jährige Deutsche verlor ihr Startspiel gegen die Russin Daria Kassatkina 4:6, 6:0, 4:6.

    Die Weltnummer 1 der letzten Saison kommt 2017 nicht in Fahrt. Drei ihrer bislang erst vier Siege holte sie am Australian Open; aber auch das Erreichen der Achtelfinals in Melbourne galt für die Vorjahressiegerin als immense Enttäuschung. «Ich fühlte mich nicht gut auf dem Platz. Ich suche immer noch den Rhythmus», so Kerber nach der zweiten Auftaktniederlage in dieser Saison. Schon im Januar in Brisbane hatte sie gegen Kassatkina gleich ihr erstes Einzel verloren.

  • Eishockey  

    ZSC-Stürmer Ryan Shannon hört Ende Saison mit Profi-Eishockey auf und wird Trainer an einer High-School. Shannon, dessen Vertrag Ende der Saison ohnehin ausgelaufen wäre, teilte den Lions mit, dass er seine Aktiv-Karriere beenden und in den USA Eishockey-Trainer an einer High-School in Connecticut wird.

    Bevor der 33-jährige Amerikaner 2012 zu den Zürchern stiess, hatte er bereits 318 Partien in der NHL für Anaheim, Vancouver, Ottawa und Tampa Bay auf dem Buckel. Mit den ZSC Lions wurde Shannon 2014 Schweizer Meister. Inzwischen hat er in 268 NLA-Partien 59 Tore erzielt und 124 Assists gegeben.

  • Eishockey  

    Das tschechische Eishockey trauert um Josef Augusta, der im Alter von 70 Jahren in Jihlava einer Krebserkrankung erlag. Augusta gehörte schon als Stürmer zu den tschechischen Legenden, wurde mit Dukla Jihlava achtmal Meister, siegte mit seinem Club auch am Spengler-Cup (Bild), gewann mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft zahlreiche Medaillen und erreichte 1976 am ersten Canada Cup den Final.

    Gold an einer Weltmeisterschaft holte Josef Augusta erst als tschechischer Nationaltrainer: 2000 und 2001 komplettierte Tschechien unter Augusta den WM-Hattrick, der 1999 vom Duo Ivan Hlinka (Headcoach) und Augusta (Assistent) eingeleitet worden ist.

  • Ski nordisch  

    Simon Ammann missglückte die WM-Hauptprobe für Lahti. Der Toggenburger verpasst auf der kleinen Schanze in Pyeongchang nach einem Flug auf 99 m den Finaldurchgang.

    Ammann fehlt die Konstanz nach wie vor. Das frühe Ausscheiden bildet einen argen Dämpfer für den Schweizer Teamleader, da er nach seiner Rückkehr in den Weltcup wieder dreimal in den Top 30 gelandet war. Die WM-Hauptprobe gewann Maciej Kot. Der Pole setzte sich vor Stefan Kraft (Ö) und Andreas Wellinger (De) durch.

  • Eishockey  

    In der National Hockey League setzt es für Mark Streit mit den Philadelphia Flyers und für Timo Meier (Bild) mit den San Jose Sharks trotz überlegen geführten Spielen knappe Niederlagen ab.

    Philadelphia verlor bei den Calgary Flames mit 1:3. Brian Elliott parierte für Calgary 33 Schüsse. Das 3:1 fiel erst in der Schlussminute ins leere Tor. Die San Jose Sharks unterlagen den Florida Panthers trotz 36:22 Torschüssen mit 5:6 nach Verlängerung. Der Herisauer Timo Meier musste mit einer Minus-1-Bilanz vom Eis. In den vorherigen acht Spielen hatte Meier stets mindestens eine ausgeglichene Plus-/Minusstatistik geschafft. Martin Jones, der Goalie der San Jose Sharks, kassierte sechs Gegentreffer und parierte bloss 16 Schüsse.

    Einen weiteren Meilenstein schaffte bei Floridas glückhaftem Auswärtssieg der Tscheche Jaromir Jagr. Jagr bereitete im Schlussabschnitt das 5:3 des Finnen Aleksander Barkov vor und verbuchte so seinen 1900. Skorerpunkt in der NHL. Jagr ist nach Wayne Gretzky (2857 Punkte) erst die zweite NHL-Legende, die es auf 1900 Skorerpunkte brachte.

    Derweil die San Jose Sharks als aktueller Leader der Pacific Division sicher um den Stanley Cup spielen werden, kämpfen Philadelphia und die Florida Panthers um Playoff-Plätze. Die Flyers liegen derzeit zwei Punkte hinter dem letzten Playoff-Platz zurück; Florida fehlen derzeit drei Zähler auf den achten und letzten Playoff-Platz in der Eastern Conference.<

  • NBA  

    Die Houston Rockets und die Atlanta Hawks, die NBA-Teams der beiden Schweizer Clint Capela (Houston) und Thabo Sefolosha (Atlanta) kassieren in der Nacht auf Donnerstag Niederlagen. Die Houston Rockets verloren mit Clint Capela (12 Punkte/2 Rebounds) das Heimspiel gegen Miami Heat mit 109:117 und kassierten die erste Niederlage nach vier Siegen.

    Bei den Atlanta Hawks fehlte Thabo Sefolosha wegen einer Leistenverletzung erneut. Ohne Sefolosha kassierte Atlanta bei den Los Angeles Clippers eine 84:99-Niederlage. Sefolosha gelangte am 27. Januar letztmals zum Einsatz.

    Einen 45 Jahre alten Klubrekord egalisierte Isaiah Thomas von den Boston Celtics. Thomas steuerte 33 Punkte zu Bostons 116:108-Sieg über die Philadelphia 76ers bei und realisierte sein 40. Spiel hintereinander mit mindestens 20 erzielten Punkten.

  • Tennis  

    Erfolgreicher Start für Martina Hingis in Katar: Sie gewann mit ihrer neuen Doppelpartnerin, der Taiwanesin Chan Yung-Jan, die Auftaktpartie am WTA-Premier-Turnier in Doha. Hingis/Chan setzten sich gegen das belgisch-schwedische Doppel Kiki Bertens/Johanna Larsson 6:1, 6:4 durch.




    Nach der Trennung von ihrer langjährigen Partnerin Sania Mirza spielte Hingis seit August letzten Jahres mit der jungen Amerikanerin Coco Vandeweghe. Vergleichbare Erfolge wie mit Mirza blieben aus, weshalb das Experiment beendet wurde.

    Die 27-jährige Chan Yung-Jan spielte bis vor Kurzem mit ihrer Schwester Chan Hao-Ching, mit der sie 18 WTA-Turniere im Doppel gewann und dreimal im Final eines Grand-Slam-Turniers stand.

  • Biathlon  

    Laura Dahlmeier gewinnt im Einzel über 15 km an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen die Goldmedaille. Es ist dies ihre neunte WM-Medaille in Serie und die Elfte insgesamt. Die erst 23-jährige Deutsche setzte sich vor Gabriela Koukalova aus Tschechien durch, die ebenfalls eine Strafminute für einen Schiessfehler auf die Laufzeit addiert erhielt. Bronze sicherte sich überraschend die Italienerin Alexia Runggaldier, die alle 20 Scheiben abräumte.

    Von den Schweizerinnen blieb einzig Aita Gasparin im Rahmen der Erwartungen. Die jüngste der drei Gasparin-Schwestern wurde mit einer Strafminute 28. Selina Gasparin, die in dieser Disziplin ihre Olympia-Silbermedaille gewonnen hatte, baute im Verlauf des Wettkampfs ab. Nach einem fehlerfreien Start häuften sich vier Fehlschüsse an. Dies ergab Platz 45 unmittelbar vor ihrer Schwester Elisa Gasparin. Lena Häcki wurde 85.

  • Skispringen  

    Simon Ammann erreicht beim Olympia-Testevent in Pyeongchang den 26. Rang. Er bestätigt den leichten Aufwärtstrend auf immer noch bescheidenem Niveau. Der Toggenburger sprang in Südkorea, wo die Weltelite lückenlos vertreten ist, zum dritten Mal in Serie in die Punkteränge der Top 30. 127 m brachten zunächst den 24. Zwischenrang ein. In der Reprise (125 m) büsste der Schweizer noch zwei Positionen ein. Ammann findet somit in Asien wieder den Tritt, nachdem er in Sapporo zwei Top-20-Klassierungen abgeliefert hatte. Für die Landungen gaben die Juroren Noten zwischen 17,5 und 17,0 Punkte, in Sachen Weite lag der Toggenburger 10 und nicht mehr wie im Januar bis zu 20 Meter hinter der Spitze.

    Den Tagessieg holte sich Stefan Kraft, der mit 138 m zunächst einen Schanzenrekord aufstellte. Der Österreicher sprang zum sechsten Mal in Serie aufs Podest und rückt nach dem 8. Weltcupsieg seiner Karriere in der Overall-Wertung dem Tournee-Sieger Kamil Stoch immer näher. Der Abstand beträgt exakt 100 Punkte, was dem Gegenwert eines Weltcupsieges entspricht. (sda)

  • Tennis  

    Roger Federer reist nächste Woche nach Prag. Was soll er dort besuchen, fragt er auf Twitter.

    Spieler-Kollege Tomás Berdych bietet sich als Touristen-Guide in seiner Heimatstadt an. «Ich führe Dich herum», twittert er.




    Im September nimmt der Schweizer Tennis-Star am Laver Cup in Prag teil. Das Turnier, an dem Federers Management-Firma beteiligt ist, soll künftig an verschiedenen Orten stattfinden. Sechs Spieler aus Europa treffen dabei auf sechs Teilnehmer aus dem Rest der Welt. Das Turnier ist nach der australischen Tennis-Legende Rod Laver benannt, Raphael Nadal hat seine Teilnahme bereits im letzten Jahr angekündigt.

  • Ski nordisch  

    Japans Frauen sind die grossen Siegerinnen beim Olympia-Skisprung-Testevent in Pyeongchang. Zum Tagestriumph sprang Yuki Ito, die mit 96 und 101,5 Metern ihre Landsfrau Sara Takanashi auf Platz 2 verwies. Die 20-jährige Takanashi sprang 97,5 und 94 Meter weit und sicherte sich vorzeitig zum vierten Mal in Serie den Gesamtsieg im Weltcup. Bei einem Vorsprung von 247 Punkten kann Takanashi in den ausstehenden zwei Springen nicht mehr von der Spitze verdrängt werden.

    Nun ist es an der Zeit, dass Takanashi ihre Dominanz auch mal beim Höhepunkt der Saison ausspielt. Weder an Weltmeisterschaften der Elite noch an den Olympischen Spielen gewann sie bisher Einzelgold. (sda)

  • Tennis  

    Timea Bacsinszkys Auftritt beim WTA-Turnier in Doha ist von kurzer Dauer. Bacsinszky (im Bild am Fed Cup in Genf) verlor in Katars Hauptstadt gegen Putinzewa den ersten Satz in nur 33 Minuten 1:6. Danach gab die als Nummer 7 gesetzte Waadtländerin wegen Beschwerden im linken Oberschenkel auf.

    Die 27-Jährige, die am letzten Wochenende mit zwei Einzelsiegen gegen Frankreich massgeblich am Fedcup-Erfolg der Schweiz beteiligt gewesen war, konnte nicht von einem zusätzlichen wettkampffreien Tag profitieren. Ihre Erstrunden-Partie vom Dienstag war wegen anhaltender Regenfälle um einen Tag verschoben worden. Bacsinszky hatte im Vorjahr mit einem Sieg in der 2. Runde gegen Putinzewa in Doha die Achtelfinals erreicht. Gegen die Kasachin verlor sie in der dritten Begegnung erstmals. (sda)

  • NHL  

    In der Nacht auf Mittwoch bleiben die NHL-Teams mit Schweizer Spielern ohne Torerfolg. Vancouver verliert in Pittsburgh 0:4, Minnesota unterliegt Anaheim 0:1.

    Bei Vancouver stand Luca Sbisa bei zwei Gegentoren auf dem Eis, Sven Bärtschi fehlte wegen einer Gehirnerschütterung weiterhin verletzt. Bei Pittsburgh schrieben die Superstars die Schlagzeilen. Jewgeni Malkin erzielte im ersten Auftritt nach sieben Spielen Verletzungspause das Tor zum 1:0 (Sbisa konnte ihn nicht am Schuss hindern) und lieferte einen Pass. Sidney Crosby fehlt nach einem Assist noch ein Punkt zum Erreichen der 1000er-Marke.

    Die Minnesota Wild waren den Anaheim Ducks eigentlich klar überlegen. Dafür sprach unter anderem das Schussverhältnis von 37:23. Aber die Mannschaft von Nino Niederreiter lief ab der 5. Minute einem Rückstand hinterher. Joseph Cramarossa hatte für Anaheim getroffen. Minnesota, das sich mitten in einer acht Partien umfassenden Serie von Heimspielen befindet, blieb erst zum dritten Mal in dieser Saison ohne Tor.

  • Allgemeines  

    Usain Bolt und Simone Biles sind in Monaco zu den «Weltsportler des Jahres 2016» gewählt worden. Dem 30-jährigen Jamaikaner wurde die Ehre des Sport-Oscars zum vierten Mal zuteil.

    Mit drei Goldmedaillen war Bolt die grosse Figur an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro gewesen. Für den jamaikanischen Sprintstar und schnellsten Mann der Welt war es das dritte Gold-Triple an Olympischen Spielen nach den Triumphen 2008 in Peking und 2012 in London.

    Der Amerikanerin Simone Biles wurde als erster Kunstturnerin die Ehre der «Weltsportlerin des Jahres» zuteil. Die 19-Jährige aus Texas gewann in Rio viermal Gold und einmal Bronze.

    Als einziger Schweizer Athlet war der Rollstuhlsportler Marcel Hug für die Preisverleihung in Monaco nominiert worden. Der 30-Jährige Thurgauer hatte an den Paralympics in Rio zwei Gold- und zwei Silbermedaillen gewonnen. Den Laureus in der Kategorie der Behindertensportler holte die italienische Fechterin Beatrice Vio.

  • Ski alpin  

    Beat Feuz bewegte die Schweiz mit seiner Fahrt zum WM-Titel in der Abfahrt, und dem Schweizer Fernsehen bescherte er absolute Traumquoten. Das Interesse des TV-Publikums war gewaltig: Auf SRF zwei verfolgten bis zu 1'163'000 Personen aus der Deutschschweiz die Entscheidung. Im Durchschnitt waren 1'076'000 Zuschauer live zugeschaltet, was einem Marktanteil von 78,3 Prozent gleichkam.

    Mit durchschnittlich 945'000 Zuschauern aus der Deutschschweiz war die Sehbeteiligung auch bei der WM-Abfahrt der Frauen riesig. Dieser Wert entsprach gar einem Marktanteil von 78,5 Prozent.

    Deutlich überstrahlte der Ski-Sonntag selbst den ersten Strassenfeger des Jahres 2017, für den Roger Federer mit seinem Finalsieg beim Australian Open gesorgt hatte. Den Fünfsatzkrimi in Melbourne hatten zu Spitzenzeiten 850'000 Zuschauer (Marktanteil 71 Prozent) verfolgt. (Im Bild: Die beiden alpinen SRF-Kommentatoren Matthias Hüppi und Bernhard Russi).

  • Biathlon  

    Jürgen Klopp outet sich als Fan von Norwegens Biathlon-Star Ole Einar Björndalen. «Für mich ist er einer der besten Sportler aller Zeiten», sagt der Trainer des FC Liverpool dem norwegischen Sender TV2. Er verfolge den Sport im Fernsehen mit, so oft er könne. «Das ist völlig unglaublich. Er ist in meinem Alter, oder?», fragte der 49-jährige Klopp, der im Schwarzwald aufgewachsen ist.

    Der 43-jährige Björndalen lachte, als er von seinem prominenten Fan erfuhr. «Das ist schön zu hören. Vielleicht treffe ich ihn eines Tages», sagte der Biathlet, und machte Klopp seinerseits ein Kompliment: «Er hat viele gute Mannschaften an die Spitze geführt.»

  • Traurige Belinda?  

    Ein Tweet von Belinda Bencic gibt ihren Fans Rätsel auf. Ist der Tennis-Star glücklicher Single oder deutet der mit dem Hashtag «MeMyselfandI» und dem gebrochenen Herz-Emoticon versehene Tweet eher auf Herzschmerz am Tag der Liebenden hin? Vom Flughafen aus wünscht Belinda ihren Followern auf jeden Fall ein herzliches
    «Happy Valentines Day»:




    Einige Fans nutzten die Gelegenheit prompt, sich Belinda als Valentines-Date anzubieten.



    «Can I be your Valentine?»: Einige Reaktionen von Belindas Fans auf Twitter. (Bild: Screenshot Twitter)

  • Basketball  

    Im mutmasslich letzten Spiel ohne den verletzten Schweizer Thabo Sefolosha zeigen die Atlanta Hawks Charakter. In Portland drehen sie in der Verlängerung eine verloren geglaubte Partie.

    Paul Millsap rettete Atlanta mit der Schlusssirene überhaupt in die Verlängerung (97:97). In dieser lag 97:104 zurück, ehe die Hawks zur Wende bliesen. Mit zwölf Punkten in Serie kam die Franchise zum fünften Sieg im achten Spiel ohne den an der Leiste verletzten Sefolosha. Der Schweizer «Abwehrchef» könnte am Mittwoch beim Auswärtsspiel gegen die Los Angeles Clippers, dem letzten Auftritt vor der Pause wegen des All-Star-Games, sein Comeback geben.

    Die Denver Nuggets egalisierten beim überraschenden 132:110-Sieg gegen die Golden State Warriors einen NBA-Rekord. Dank 24 erfolgreichen Dreipunkte-Würfen (von 40 abgegebenen) zogen sie mit den Houston Rockets gleich. Das Team des Schweizers Clint Capela hatte diese Marke Mitte Dezember 2016 im Spiel gegen die New Orleans Hornets geschafft.

  • Eishockey  

    Die New York Rangers sind in der NHL in Fahrt. Das 3:2 bei den Columbus Blue Jackets ist der sechste Sieg in Folge. Das 13. Saisontor von Jimmy Vesey entschied die Partie in der Schlussphase. Der 23-jährige Flügelstürmer, der seine erste Saison in der NHL bestreitet, traf 6:32 Minuten vor dem Ende mit einer schönen Einzelleistung zum 3:2. Columbus hatte erst 95 Sekunden davor zum 2:2 ausgleichen können.

    Durch den Erfolg schlossen die Rangers in der Rangliste der Metropolitan Division zu den punktgleichen Teams aus Pittsburgh (2.) und Columbus (3.) auf. In der zweiten Partie der Nacht auf Dienstag gewannen die Arizona Coyotes auswärts gegen die Calgary Flames gleich mit 5:0. (sda)

  • Eishockey  

    Der EHC Biel verstärkt sein Kader: Beat Forster (l.), mit fast 800 NLA-Spielen einer der erfahrensten Verteidiger der Schweiz, wechselt auf die nächste Saison vom HC Davos zu den Seeländern. Der 34-jährige Appenzeller spielt seit 16 Jahren für die Bündner und feierte in dieser Zeit fünf Meistertitel. Zuvor hatte er für die ZSC Lions verteidigt und war einmal mit den Zürchern Meister geworden. In Biel unterschrieb Forster einen Zweijahres-Vertrag.

    Ausserdem schnappt sich der Berner NLA-Verein den U-20-Nationalspieler Dominik Diem. Der Center gilt in der Organisation der ZSC Lions als grosses Talent. Warum Diem nicht im Fanionteam der Zürcher stürmen wird, sondern in jenem der Bieler, dürfte für viele Diskussionen im Löwenrevier sorgen.

  • Eishockey  

    Der SC Bern verpflichtet im Hinblick auf die Playoffs den 34-jährigen Michael Garnett als Ersatzgoalie.

    Der 186 cm grosse Kanadier spielte seit der Saison 2008/09 in der KHL und war dort zuletzt bei Medvescak Zagreb engagiert und damit Teamkollege von Servettes Goran Bezina. Garnett wird am Mittwoch erstmals mit dem Team trainieren. Die Nummer 1 im Tor der Berner ist seit dieser Saison der Kilchberger Leonardo Genoni.


  • Tennis  

    Belinda Bencic wird bis auf Weiteres auf die Dienste von Maciej Synowka zählen. Die 19-Jährige einigte sich mit dem polnischen Trainer auf eine Zusammenarbeit für die nächsten drei Turniere. Der 37-jährige Synowka wird Bencic während der Turniere im mexikanischen Acapulco Ende Februar sowie an den Events in Indian Wells und Miami im März begleiten. Ob es zu einer längerfristigen Zusammenarbeit kommt, wird sich nach dieser Testphase entscheiden. Synowka trainierte bislang unter anderen Urszula Radwanska, Coco Vandeweghe und Mirjana Lucic-Baroni.

    Die einstige Top-Ten-Spielerin Bencic, die im Ranking bis auf Position 129 zurückgefallen ist, wurde bis Ende des letzten Jahres von ihrem Vater Ivan auf der Tour begleitet, zudem absolvierte sie immer wieder Trainingsblöcke bei Melanie Molitor. An den Turnieren in Australien zu Saisonbeginn war Bencic ohne Coach unterwegs gewesen. (sda)

  • NHL  

    Sämtliche eingesetzte Schweizer verlassen in der NHL das Eis als Gewinner. Roman Josi und Nino Niederreiter brillieren weiter.

    Die Pause wegen einer Hirnerschütterung scheint Josi gut getan zu haben. Der Berner Verteidiger präsentiert sich seit der Rückkehr in Skorerlaune. Beim 5:3-Heimsieg der Nashville Predators gegen die Dallas Stars gelangen dem MVP der WM 2013 die Tore zum 1:3 (36.) und 2:3 (41.) – letzteres schoss er im Powerplay. Josi, zum besten Spieler der Partie gewählt, war bereits in den beiden Begegnungen zuvor erfolgreich gewesen und hat zum vierten Mal in Folge gepunktet (vier Treffer, zwei Assists). Insgesamt kommt er nun auf neun Tore und 19 Assists in 47 Spielen.

    Wie Josi präsentiert sich auch Niederreiter in Topverfassung. Der Churer Stürmer traf beim 6:3-Erfolg der Minnesota Wild vor heimischem Publikum gegen die Detroit Red Wings zum 2:0 (16.) und kommt nun in den letzten vier Partien ebenfalls auf vier Tore sowie zwei Assists. Mit nunmehr 19 Treffern und 23 Assists fehlt ihm nur noch ein Punkt zur Egalisierung seines Rekordes aus der vergangenen NHL-Qualifikation.

  • Eishockey  

    Drei Jahre nach dem sensationellen Gewinn der Bronzemedaille in Sotschi jubelten und tanzten die Schweizer Spielerinnen wieder. Eben hatten sie vor dem heimischen Publikum auch das dritte Qualifikationsspiel für sich entschieden. Nachdem sie davor gegen Dänemark (6:1) und Norwegen (4:1) zwei Pflichtsiege eingefahren hatten, gewannen sie den entscheidenden Match gegen die zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen Tschechinnen dank je zweier Treffer von Alina Müller und Lara Stalder.

    Die Tschechinnen erwiesen sich in Arosa wie erwartet als die klar stärksten Gegnerinnen. Lange Zeit stand die ausgeglichene Partie dann auch auf der Kippe. Erst als Müller elf Minuten vor dem Ende im Powerplay und aus spitzem Winkel mit dem 3:1 ihr zweites Tor in diesem Spiel erzielte, durfte das Team von Trainerin Daniela Diaz langsam aufatmen.

    Eine gute halbe Minute vor dem Ende setzte Stalder mit einem Schuss ins leere Tor den Schlusspunkt. Nebst der einmal mehr souveränen Torhüterin Florence Schelling waren Stalder und Müller die auffälligsten Spielerinnen. Topskorerin Stalder kam in den drei Partien auf acht Tore und insgesamt zwölf Punkte, Müller auf drei Tore und fünf Assists. Für das Olympia-Turnier in Südkorea sind die Gruppen bereits fix: Die Schweiz trifft in zwölf Monaten in der Gruppe B auf den Gastgeber sowie Schweden und Japan.

  • Biathlon  

    Nach Silber in der Mixed-Staffel und Bronze im Sprint gewinnt Martin Fourcade in Hochfilzen im WM-Verfolgungsrennen über 12,5 km die Goldmedaille. Der Superstar aus Frankreich setzte sich mit 22,8 Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Johannes Thingnes Bö durch. Bronze ging an den bereits 43-jährigen Ole Einar Björndalen.

    Fourcade, der als Dritter gestartet war, gewann bereits seine elfte Goldmedaille an Weltmeisterschaften. 2011 errang der seit einigen Jahren dominierende Biathlet drei WM-Medaillen, 2012 deren vier, 2013 fünf, 2015 drei und vor Jahresfrist in Oslo fünf (viermal Gold). Björndalen hat derweil bereits die 45. WM-Medaille in seinen Besitz gebracht. Seine ersten beiden hatte er vor 20 Jahren in Osrblie gewonnen.

    Die Schweizer Serafin Wiestner und Mario Dolder büssten im Vergleich zum Sprint vom Samstag einige Positionen ein. Beide hatten drei Fehlschüsse zu beklagen. Der als 19. gestartete Wiestner klassierte sich im 26. Rang, Dolder fiel vom 15. auf den 29. Platz zurück. Benjamin Weger kam nach sechs Strafrunden nicht über den 53. Rang hinaus.

  • Biathlon  

    Die Deutsche Laura Dahlmeier gewinnt in Hochfilzen wie vor einem Jahr in Oslo Gold im WM-Verfolgungsrennen. Die drei gestarteten Schweizerinnen dagegen enttäuschen.

    Dahlmeier verteidigt WM-Titel in der Verfolgung erfolgreich Dahlmeier, die im Sprint knapp hinter Gabriela Koukalova aus Tschechien Zweite gewonnen war, setzte sich in Tirol mit 11,6 Sekunden Vorsprung vor der Weissrussin Daria Domratschewa durch. Bronze sicherte sich Koukalova. Die Bayerin Dahlmeier musste eine Strafrunde absolvieren, Koukalova deren drei.

    Die im Schiessstand fehlerfreie Domratschewa zeigte eine fantastische Aufholjagd, war sie doch lediglich als 27. gestartet. Im letzten Winter war sie keine Rennen gelaufen, erst im Oktober gebar die Ehefrau des norwegischen Rekordweltmeisters Ole Einar Björndalen Tochter Xenia. Für die dreimalige Olympiasiegerin von 2014 war es die siebente WM-Medaille. Dahlmeier ihrerseits errang ihren vierten WM-Titel der Karriere. Zum Auftakt der WM in Hochfilzen hatte sie mit der deutschen Mixed-Staffel bereits Gold gewonnen. Die Schweizerinnen zeigten ein enttäuschendes Rennen. Der als Elfte gestarteten Selina Gasparin unterliefen schon beim ersten von vier Schiessen zwei Fehler. Am Ende klassierte sich die Engadinerin mit vier Fehlschüssen im 29. Rang. Lena Häcki und Aita Gasparin kamen nicht über die Ränge 48 und 50 hinaus.

  • Snowboard  

    Gleich zwei Schweizerinnen stehen beim Weltcup-Parallel-Riesenslalom im südkoreanischen Bokwang auf dem Podest. Bei der Olympia-Hauptprobe erreichen Patrizia Kummer und Julie Zogg die Ränge 2 und 3.

    Nach dem mühevollen Saisonauftakt läuft es den Schweizer Alpinfahrern rechtzeitig auf die WM in der Sierra Nevada hin immer besser. Kummer realisierte nach den Rängen 1 und 2 in Bansko den dritten Podestplatz in Folge. Wie vor einer Woche unterlag die Walliserin erst im Final der Russin Alena Sawarsina. Zogg bezwang im Kampf um Rang 3 die Deutsche Ramona Theresia Hofmeister und sicherte sich die erste Top-3-Klassierung seit fast zwei Jahren.

    Das gute Resultat rundeten Ladina Jenny (8.) respektive im Männerrennen Dario Caviezel mit seinem vierten Viertelfinal-Vorstoss der Saison. Der 21-jährige Bündner unterlag im kleinen Final dem Italiener Aaron March und wurde Vierter. Direkt hinter ihm reihte sich Nevin Galmarini ein.

  • Ski Weltcup  

    Simon Ammann zeigt sich auch im zweiten Springen in Sapporo im Vergleich zu den Wettkämpfen im Dezember und Januar deutlich verbessert. Der 35-Jährige erreicht beim Sieg von Kamil Stoch den 14. Rang.

    Sapporo sei einfach ein gutes Pflaster für ihn, meinte Ammann anlässlich seiner Rückkehr in den Weltcup, nachdem die Schweizer Equipe an den vergangenen beiden Wochenenden in Deutschland abwesend gewesen war. Auf der Okurayama-Schanze wurde er 2007 Weltmeister, drei Jahre später siegte er dort ihm Rahmen des Weltcups. Von derlei Resultaten ist der Toggenburger zwar nach wie vor ein grosses Stück entfernt, der Schritt nach vorne war an diesem Wochenende gleichwohl deutlich. Am Samstag realisierte er als Elfter sein bis dato mit Abstand bestes Resultat in dieser Weltcup-Saison, am Sonntag im zweiten Wettkampf bestätigte er nun den Aufwärtstrend und klassierte sich im 14. Rang.

    Platzierungen unter den ersten 20 hatte es für Ammann vor der Reise nach Japan auf höchster Stufe nicht gegeben. Erstmals seit Mitte Dezember in Engelberg vermochte er sich für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Grosse Erleichterung gab es in Sapporo auch für einen weiteren Schweizer. Am Sonntag resultierten für Gregor Deschwanden mit Rang 23 die ersten Weltcup-Punkte in diesem Winter und seit mehr als einem Jahr. Besser klassiert gewesen war der Luzerner zuletzt Anfang Januar 2016 in Willingen (Platz 22).

  • Eishockey  

    Nino Niederreiter (l.) ist nur noch zwei Tore von seinem persönlichen Rekord aus der Vorsaison der NHL entfernt. Beim 2:1-Heimsieg nach Penaltyschiessen gegen Tampa Bay gelang dem Churer für Minnesota der 18. Saisontreffer.

    Der Powerflügel hat nach dem Heimsieg im 54. Spiel der Regular Season bereits 41 Skorerpunkte auf dem Konto. Ihm fehlen nur noch deren drei, um seine persönliche NHL-Bestmarke aus dem Vorjahr (20 Tore, 23 Assists) zu übertreffen.

    Der Berner Verteidiger Roman Josi konnte trotz einem Tor und zwei Skorerpunkten die 4:7-Heimpleite der Nashville Predators gegen die Florida Panthers nicht verhindern. Seinem Seeländer Teamkollegen Yannick Weber gelang der siebte Skorerpunkt (1 Goal).

  • Eishockey  

    Das Schweizer Frauen-Nationalteam bleibt auf Olympia-Kurs. Dem 6:1 gegen Dänemark lässt die Equipe von Daniela Diaz am Qualifikationsturnier in Arosa ein 4:1 gegen Norwegen folgen.

    Überragende Akteurin war wie beim Auftaktsieg vom Donnerstag Lara Stalder. Der in den USA tätigen Stürmerin, die gegen Dänemark drei Tore und zwei Assists erzielt hatte, gelangen auch im zweiten Duell mit einem skandinavischen Team drei Treffer. Nach 147 Sekunden traf sie im ersten Schweizer Powerplay zum 1:0, in der 34. Minute stellte sie mit einer feinen Einzelleistung die Führung wieder her und zwölf Sekunden vor Schluss traf sie zum 4:1 ins leere Tor.

    Das entscheidende Spiel der Schweizerinnen im Kampf um das einzige Olympia-Ticket, das in Arosa zu vergeben ist, findet am Sonntag um 16 Uhr gegen Tschechien statt.

  • Biathlon  

    Der Deutsche Benedikt Doll gewinnt an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen überraschend Gold im Sprint über 10 km. Bester des Swiss-Ski-Teams ist Mario Dolder, der als 15. überzeugt. Martin Fourcarde, der grosse Favorit aus Frankreich, holt Bronze.

  • Eishockey  

    Der auf die kommende Saison hin in die NLA zurückkehrende Schweizer Nationalgoalie Reto Berra (Bild) soll laut nordamerikanischen Quellen beim aktuellen NLA-Letzten

    Von Gottéron wird die Verpflichtung zwar nicht bestätigt, aber auch nicht dementiert. Verwaltungsratspräsident Michel Volet und Sportchef Christian Dubé, der sich gerade zur Spielerbeobachtung in Schweden befindet, erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur sda unisono: «Dazu gibt es kein Kommentar. Für uns zählt momentan nur die aktuelle Saison und der Klassenerhalt.»

    Berra, derzeit in der AHL Keeper der Springfield Thunderbirds, könnte bei Gottéron das Goalie-Problem wohl dauerhaft lösen. Laut unbestätigten Angaben soll der 30-jährige Zürcher einen Vertrag über fünf Jahre erhalten.

  • Tennis  

    Onkel Toni gehört nächste Saison nicht mehr zum Trainer-Team von Rafael Nadal. Der 55-Jährige will sich um Nadals Tennis-Akademie in Mallorca kümmern. «Vom nächsten Jahr an werde ich Rafael nicht mehr auf der Tour begleiten, ich werde mich ausschliesslich auf unsere Tennis-Akademie konzentrieren», sagte Toni Nadal gegenüber dem Tennisportal tennisitaliano.it.

    Als Grund für seinen Rückzug nannte er seinen schwindenden Einfluss, den er in Nadals Team habe. Sein Verhältnis zu seinem Neffen, den er seit dessen 4. Lebensjahr trainiert, sei aber «hervorragend. Die Beziehung ist immer noch exzellent. Wir hatten nie eine Krise.»

    Nadals Team besteht aktuell neben Toni Nadal aus Manager Carlos Costa und den (Teilzeit-)Coaches Carlos Moya und Francisco Roig.

  • Ski alpin  

    Reto Schmidiger scheint im Hinblick auf die WM in St. Moritz in guter Verfassung zu sein. In Zakopane triumphiert er auf Stufe Europacup.

    Der Nidwaldner Reto Schmidiger, der an den Weltmeisterschaften in St. Moritz in der zweiten Woche im Teamwettbewerb und im Slalom zum Einsatz kommen wird, errang in Zakopane seinen vierten Sieg im Europacup. Der 24-Jährige gewann den ersten von zwei Slaloms, die am Wochenende in der polnischen Ski-Station auf dem Programm stehen.

    Schmidiger lag nach dem ersten Durchgang lediglich auf Platz 7, setzte sich dann aber an die Spitze. Beim Europacup-Parallelslalom in Kronplatz hatte er im Dezember seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Seine ersten beiden Erfolge auf zweithöchster Stufe errang er im deutschen Oberjoch im Slalom (im Januar 2011 und im März 2016).


    Der Walliser Ramon Zenhäusern, auch er ein WM-Starter im Slalom, verpasste in Zakopane als Fünfter das Podium nur um 16 Hundertstel.

  • Skicrosser  

    Die Schweizer Skicrosser feiern in Idre (Sd) einen doppelten Erfolg. Alex Fiva gewinnt das Weltcuprennen in Skandinavien vor seinem Teamkollegen Marc Bischofberger.

    Mit seinem zehnten Sieg im Weltcup festigte Alex Fiva in der Gesamtwertung gegenüber dem Kanadier Brady Leman den 2. Platz. Auf den französischen Leader Jean-Frédéric Chapuis (4.) hat der 31-Jährige nun bei noch drei ausstehenden Rennen 115 Zähler Rückstand.

    Bei den Frauen war Fanny Smith als Sechste für die beste Schweizer Klassierung besorgt. Der Sieg ging an die Schwedin Sandra Näslund, derweil die Weltcup-Leaderin Marielle Thompson aus Kanada vor Smith den kleinen Final gewann und Fünfte wurde.

  • Ski nordisch  

    Simon Ammann realisiert in Sapporo sein bestes Saisonergebnis im Weltcup. Dem Toggenburger gelingt mit Rang 11 im Vergleich zu seinen letzten Auftritten auf höchster Stufe eine deutliche Steigerung. Der 35-Jährige liess dabei unter anderen Kamil Stoch, den Gewinner der Vierschanzentournee.

    Der viermalige Olympiasieger qualifizierte sich erstmals seit Mitte Dezember in Engelberg für einen Finaldurchgang im Weltcup. Sein vor Sapporo bestes Resultat in diesem Winter war ein 21. Platz in Klingenthal gewesen.

    Zwei Sieger

    Das erste von zwei Springen in Sapporo brachte zwei Sieger hervor: Den Polen Maciej Kot, der erstmals im Weltcup triumphierte, und den letztjährigen Gesamtweltcup-Sieger Peter Prevc aus Slowenien. Dritter wurde der Österreicher Stefan Kraft.

  • Dart  

    Darts-Weltmeister Michael van Gerwen hat bei einem Qualifikations-Turnier für die UK Open in Wigan Geschichte geschrieben. Als erst zweitem Spieler überhaupt gelangen dem Niederländer zwei Neun-Darter in einer Partie. Bei einem Neun-Darter wird das Spiel mit nur neun Darts, der niedrigsten möglichen Anzahl, gewonnen. Es ist dies vergleichbar mit einem Hole-in-one im Golf.



    Zuvor hatte dieses Kunststück nur der Rekord-Weltmeister Phil Taylor im Jahr 2010 vollbracht. Der 27 Jahre alte Van Gerwen bejubelte seine Premiere bei dem ohne Zuschauer ausgetragenen Match gegen den Schotten Ryan Murray (6:2) aber nicht wie gewohnt euphorisch, sondern ohne grosse Reaktion.




    «Ich freue mich, etwas Besonderes geschafft zu haben. Danke für all die Glückwünsche», schrieb Van Gerwen später auf Twitter. Das Wichtigste sei aber, «dass ich das Turnier gewonnen habe», sagte Van Gerwen nach dem 6:3-Finalsieg in einer Neuauflage des WM-Finals gegen den Schotten Gary Anderson. Für den erfolgsverwöhnten Niederländer waren es die Neun-Darter 13 und 14 in seiner Karriere.

  • Eishockey  

    Nino Niederreiter ist nur noch zwei Tore von seinem persönlichen Rekord aus der Vorsaison der NHL entfernt. Beim Heimsieg gegen Tampa Bay erzielt der Churer für Minnesota den 18. Saisontreffer.

    Niederreiter brachte den Leader der Western Conference in der 35. Minute in Führung. Er verwertete im Powerplay einen Abpraller nach einem Schuss von Mikael Granlund. Weniger als drei Minuten später gelang den Gästen aus Florida jedoch bereits der Ausgleich. Letztlich musste die Partie in Saint Paul im Penaltyschiessen entschieden werden, in welchem einzig Mikko Koivu traf.

    Niederreiter hat nach dem 2:1-Heimsieg nach Penaltyschiessen, dem 54. Spiel in der Regular Season, bereits 41 Skorerpunkte auf dem Konto. Ihm fehlen nur noch deren drei, um seine persönliche NHL-Bestmarke aus dem Vorjahr (20 Tore, 23 Assists) zu übertreffen.

  • Ski alpin  

    Mélanie Meillard (Bild) ist für ihre Einsätze an den Weltmeisterschaften in St. Moritz am Montag (Riesenslalom) und am kommenden Freitag (Slalom) gut gerüstet. Die 18-jährige Walliserin, die am Donnerstag im deutschen Bad Wiessee ihren ersten Sieg im Europacup hatte feiern dürfen, doppelte 24 Stunden später im zweiten Nachtslalom gleich nach.

    Meillard verbesserte sich wie schon am Donnerstag mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Rang 3 zuoberst auf Podest vor der bei Halbzeit führenden Amerikanerin Resi Stiegler und der Schwedin Anna Swenn-Larsson, die beide im zweiten Lauf rund eine Sekunde einbüssten. Auch Camille Rast konnte sich dank zweiter Laufbestzeit noch vom 10. in den 5. Rang verbessern.

  • Biathlon  

    Selina Gasparin klassierte sich an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen im Sprint über 7,5 km im 11. Rang, derweil Gabriela Koukalova über Gold jubeln darf.

    Selina Gasparin, die wegen gesundheitlicher Probleme auf die Mixed-Staffel am Donnerstag verzichtet hatte, büsste auf die siegreiche Tschechin Gabriela Koukalova 56,3 Sekunden ein. Die Engadinerin traf neun von zehn Scheiben und zeigte ein starkes Finish.

    Koukalova, die Gesamtweltcup-Siegerin der vergangenen Saison, gewann erstmals in ihrer Karriere WM-Gold in einem Einzelrennen. Sie verwies die Deutsche Laura Dahlmeier um vier Sekunden auf Platz 2. Bronze errang Anaïs Chevalier aus Frankreich, die sich um zwei Zehntelsekunden vor der Italienerin Lisa Vittozzi durchsetzte.

  • Langlauf  

    Therese Johaug wird wegen Dopings für 13 Monate gesperrt. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 18. Oktober 2016. Die siebenfache Weltmeisterin und zweifache Gesamtweltcupsiegerin aus Norwegen war im September positiv auf das Steroid Clostebol getestet worden. Das verbotene Mittel war in einer Lippencreme enthalten, die ein Arzt der 28-Jährigen wegen eines Sonnenbrands in Italien besorgt hatte.

    Die Langläuferin sei selbst dafür verantwortlich, zu überprüfen, ob ein Mittel Stoffe enthalte, die auf der Dopingliste stünden, hiess es in dem Urteil. Sich auf ihren Arzt zu verlassen, reiche nicht aus.

    Wegen der Sperre verpasst die Dominatorin der letzten Saison auch die nordischen Ski-WM in Lahti.

  • Tennis  

    Coach Heinz Günthardt hat sich vor dem Fedcup-Viertelfinal gegen Frankreich für Belinda Bencic als zweite Schweizer Einzelspielerin neben der unbestrittenen Timea Bacsinszky entschieden.

    Bencic, die Weltnummer 81, erhielt in Genf den Vorzug gegenüber der 18 Positionen besser klassierten Viktorija Golubic.

    Die Begegnung in der Genfer Palexpo-Halle 7 wird am Samstag um 14.00 Uhr durch die Partie zwischen Bacsinszky (WTA 16) und der französischen Nummer 2 Alizé Cornet (WTA 43) eröffnet. Anschliessend folgt die Partie von Bencic gegen Kristina Mladenovic (WTA 31). Die Französin ist Bencics beste Freundin auf der WTA-Tour und hat zwei der drei Duelle gewonnen.

    Für das Doppel wurden von Günthardt Martina Hingis und Golubic nominiert.

  • Leichtathletik  

    Die Kenianerin Peres Jepchirchir realisierte im Halbmarathon (21,0975 km) von Ras Al-Khaimah in den Vereinigten Arabischen Emiraten in 1:05:06 Stunden einen Weltrekord.

    Die 23-Jährige unterbot die alte Bestmarke ihrer Landsfrau Florence Kiplagat um drei Sekunden. Im vergangenen Jahr in Cardiff hatte Jepchirchir über die Halbmarathon-Distanz den WM-Titel errungen.

  • Eishockey  

    Roman Josi (Bild) und Timo Meier schiessen in der NHL zwar je ein Tor, dennoch verlieren die Nashville Predators respektive die San Jose Sharks.

    Josi erzielte bei der 3:4-Niederlage von Nashville bei den New York Rangers das letzte Tor der Partie. Der Berner Verteidiger traf 121 Sekunden vor dem Ende im Powerplay mit einem Direktschuss nach einem Querpass von Ryan Johansen. Es war für Josi der sechste Treffer und der 24. Skorerpunkt insgesamt in dieser Saison.

    Auch Timo Meier zeichnete gegen die Boston Bruins aus kurzer Distanz für den dritten Treffer seines Teams verantwortlich. Gross jubeln mochte der 20-jährige Herisauer über sein drittes NHL-Tor allerdings nicht, war es doch in der 58. Minute das 3:5 (Endstand 3:6).

    Dafür durften sich Luca Sbisa und Vancouver nach vier Niederlagen wieder einmal über einen Sieg freuen. Die Canucks gewannen bei den Columbus Blue Jackets 3:0. Der Zuger Verteidiger stand während 20:44 Minuten auf dem Eis, einzig Alexander Edler erhielt in seiner Mannschaft mehr Vertrauen. Dennoch war er bei keinem Treffer auf dem Eis. Sven Bärtschi fehlte bei Vancouver wegen einer Hirnerschütterung.

    Auch Sven Andrighetto feierte mit den Montreal Canadiens auswärts gegen die Arizona Coyotes einen Erfolg. Alex Galchenyuk stellte in der 3. Minute der Overtime mit dem 5:4 die zwei Punkte sicher. Andrighetto blieb ohne Skorerpunkt wie auch Mark Streit bei der 1:3-Heimniederlage der Philadelphia Flyers gegen die New York Islanders.

  • Beachvolleyball  

    Die Qualifikanten Nico Beeler und Marco Krattiger (Bild) erreichen in der World Tour am Fünf-Sterne-Turnier in Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida die Achtelfinals.

    Beeler/Krattiger setzten sich in der ersten K.o.-Runde gegen die als Nummer 7 gesetzten Kanadier Ben Saxton/Chaim Schalk 22:20, 21:18 durch. Das Schweizer Duo, das seit dieser Saison wieder zusammenspielt, nachdem es schon 2014 ein Team gebildet hatte, schaffte erstmals an einem Turnier der höchsten Stufe den Sprung in die Top Ten. In den Achtelfinals sind die als Nummer 9 gesetzten Alvaro Filho/Saymon die Gegner; die Brasilianer haben in drei Partien noch keinen Satz abgegeben.

  • Ski alpin  

    Mélanie Meillard feiert in einem Nachtslalom im deutschen Bad Wiessee ihren ersten Sieg im Europacup. Die 18-jährige Walliserin setzte sich vor den Weltcup-Fahrerinnen Sarka Strachova aus Tschechien und Anna Swenn-Larsson aus Schweden durch.

    Meillard, die im Weltcup schon dreimal in die Top 10 gefahren ist, schob sich im zweiten Durchgang dank Laufbestzeit von Platz 3 an die Spitze. Das Polster auf die Halbzeitführende Strachova betrug am Ende 86 Hundertstel.

    In den kommenden Tagen wird Meillard an den Weltmeisterschaften in St. Moritz im Riesenslalom (13. Februar) und im Slalom (17. Februar) starten.

  • Volleyball  

    Volero Zürich hat in der Champions League der Volleyballerinnen den dritten Sieg realisiert und befindet sich weiter auf Kurs Richtung Viertelfinals. Gegen den rumänischen Meister Alba-Blaj gewannen die Zürcherinnen auch das zweite Duell sicher mit 3:0.

    Mit dem dritten Sieg in der laufenden Kampagne zog Volero im Fernduell mit Dynamo Moskau nach. Die Russinnen hatten am Dienstag ihre Landsfrauen von Dynamo Krasnodar ebenfalls 3:0 bezwungen. In zwei Wochen kommt es in Moskau zwischen Leader Dynamo und dem punktgleichen Volero zu einem «vorgezogenen Final» um den Gruppensieg und den direkten Einzug in die Viertelfinals. Den ersten Vergleich in Zürich hatte Volero knapp mit 2:3 verloren.

  • Eishockey  

    Die Schweizerinnen starten in Arosa erfolgreich in das Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Gegen Dänemark feiern sie einen klaren 6:1-Sieg.

    Die erfolgreichste Skorerin mit fünf Punkten war Lara Stalder, die sich bei den wegweisenden, ersten beiden Treffern jeweils einen Assist notieren liess und danach dreimal selbst erfolgreich war. Den Schlusspunkt setzte Stalder, die in der amerikanischen College-Liga für Minnesota Duluth spielt, nach knapp 52 Minuten mit einem erfolgreich verwerteten Penalty.

    Nach einem Ruhetag treffen die Schweizerinnen am Samstag auf Norwegen. Am Sonntag folgt zum Abschluss die Partie gegen Tschechien. Die Tschechinnen gelten auf dem Papier als stärkste Widersacherinnen der Schweiz im Kampf um das einzige Olympia-Ticket, das es in Arosa zu vergeben ist.

(NXP)

(Erstellt: 22.02.2017, 20:30 Uhr)

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