So viel verdient der Syngenta-Chef

Erik Fyrwald gehört zu den Spitzenverdienern unter den Chefs von börsenkotierten Konzernen in der Schweiz. Das Unternehmen hat Zahlen veröffentlicht.

Der Agrarmulti präsentiert seine Zahlen: Syngenta-CEO Erik Fyrwald, rechts, und CFO Mark Patrick, links, am 8. Februar in Basel. (Bild: Keystone/Patrick Straub)

Der Agrarmulti präsentiert seine Zahlen: Syngenta-CEO Erik Fyrwald, rechts, und CFO Mark Patrick, links, am 8. Februar in Basel. (Bild: Keystone/Patrick Straub)

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Syngenta-Chef Erik Fyrwald erhält für das letzte Geschäftsjahr einen Lohn von 8,5 Millionen Dollar. Mit 5,6 Millionen Dollar – soll die ihm entgangene Vergütung beim vorherigen Arbeitgeber Univar im Zuge des Wechsels zu Syngenta kompensieren.

Mit diesem Gesamtlohn gehört Fyrwald zu den Spitzenverdienern unter den Chefs von börsenkotierten Konzernen in der Schweiz. Er war im Juni vom US-Chemiegrosshändler zum Schweizer Agrochemieunternehmen gewechselt. Er löste John Ramsay ab, der das Unternehmen ad interim geleitet hatte nach dem Abgang von Michael Mack im Oktober 2015.

24 Millionen für Geschäftsleitung

Mack hatte 2015 noch 6,3 Millionen Dollar erhalten, darin enthalten war eine ihm vertraglich zugesicherte Entlöhnung für ein weiteres Jahr. Ohne diese An- und Abtrittszahlungen erhielt Mack für seine zehn letzten Monate beim Unternehmen 3,1 Millionen Dollar, Fyrwald für sein erstes halbes Jahr bei Syngenta 2,9 Millionen Dollar. Das geht aus dem veröffentlichten Geschäftsbericht zuhanden der US-Börse hervor.

Die elfköpfige Geschäftsleitung verdiente 2016 insgesamt 24,4 Millionen Dollar, nach 28,7 Millionen Dollar im Vorjahr. Verwaltungsratspräsident Michel Demaré kassierte mit 1,87 Millionen Dollar leicht weniger als noch im Vorjahr mit 1,92 Millionen Dollar. Die Vergütung des gesamten Verwaltungsrats liess sich Syngenta 4,1 Millionen Dollar kosten, etwas weniger als im Vorjahr mit 4,4 Millionen Dollar.

Übernahme von 43 Milliarden Dollar

Es könnte das letzte Jahr sein, dass Syngenta die Vergütung für die Unternehmensspitze öffentlich ausweisen muss. Der chinesische Staatskonzern Chemchina will das Basler Unternehmen für rund 43 Milliarden Dollar übernehmen und danach von der Börse nehmen. Bislang bremsten aber Verzögerungen bei den behördlichen Genehmigungen die Pläne. Syngenta rechnet jedoch damit, den Deal im zweiten Quartal abschliessen zu können. (oli/sda)

Erstellt: 17.02.2017, 10:12 Uhr

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