Zum Hauptinhalt springen

Regionalkonferenz Oberland-Ost1,5 Millionen Franken an Entwicklungsprojekte

Die Schwerpunktthemen für das Jahr 2021 werden wichtige Grundlagen für die weitere Entwicklung im Oberland-Ost liefern, teilt die Regionalkonferenz mit.

Auf der Suche nach Lagerplätzen für Geschiebematerial (Foto: Rotlouwigraben in Guttannen) startet die Regionalkonferenz ein Pilotprojekt.
Auf der Suche nach Lagerplätzen für Geschiebematerial (Foto: Rotlouwigraben in Guttannen) startet die Regionalkonferenz ein Pilotprojekt.
Foto: PD

Die Geschäftsleitung der Regionalkonferenz Oberland-Ost hat für insgesamt 14 Projekte Beiträge aus der Neuen Regionalpolitik beantragt und so 1,5 Millionen Franken Fördergelder an regionale Entwicklungsprojekte ermöglicht. «Damit wird ein Investitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Franken ausgelöst, womit etwa 30 bis 40 Arbeitsplätze in der Region gesichert werden können», teilt die Regionalkonferenz mit.

Für das neue Jahr hat die Geschäftsleitung die Abklärungen zum Agglomerationsprogramm des Bundes sowie das Projekt Geschiebelagerplätze als Schwerpunktthemen definiert. «Nachdem auf dem Bödeli die West-Ost- und die Nord-Südachsen sowie der Direktanschluss an die regionale Arbeitszone auf dem ehemaligen Militärflugplatz realisiert wurden beziehungsweise in der Abschlussphase sind, sollen nun weitere mögliche Projekte im Perimeter der Agglomeration Interlaken zur Aufnahme in das fünfte Agglomerationsprogramm geprüft werden.» Der Bund unterstützt die anerkannten Projekte mit Fördergeldern in Höhe von 30 bis 40 Prozent des Gesamtvolumens.

«Mit dem Start des Projekts Geschiebelagerplätze sollen in der Region Oberland-Ost die Grundlagen geschaffen werden, damit künftig Geschiebematerial, das aus Naturereignissen anfällt, der weiteren Verwendung oder der geordneten Ablagerung zugeführt werden kann.» Ziel dieses rund zwei Jahre dauernden Projekts sei es, geeignete Geschiebelagerplätze zu definieren und in einer regionalen Überbauungsordnung zu sichern.