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«Base4kids2»2,68 Mio. Franken Nachkredit für Stadtberner Schulinformatik

Der Neustart des Stadtberner Schulinformatik-Projekts «Base4kids2» geht ins Geld. Der Stadtrat befindet im Juni über einen Nachkredit von 2,68 Mio. Franken. (Symbolbild)

Kosten an eigene Notebooks

Projekt unterschätzt

sda/tag

3 Kommentare
    Timo Flühli

    Ausserdem;

    google school suite oder das nun auch in Bern genutzte MS office sind funktionell vergleichbar mit base4kids. Beide erstgenannten Systeme werden seit Jahren von riesigen multinationalen Konzernen weiterentwickelt und laufen genau deswegen mittlerweile ziemlich zufriedenstellend.

    Ich halte es für gleichermassen anmassend und unrealistisch zu glauben, dass die Stadt Bern damit mithalten kann.

    Ich nutze privat gerne Linux und andere open source - Systeme. Aber auch für mich als interessierten Nutzer ist der Bastel-Aufwand recht hoch. In der Praxis, also im Schulalltag, kann das kaum gestemmt werden. Primarschüler*innen, die im Terminal statements parametrisieren? Lehrer*innen, die zwischendurch error tickets beantworten? Nein, das ist nicht deren Geschäft.

    Die Schule braucht ein System, dass so reibungslos wie möglich läuft. Wenn dieses System von einem multinationalen Konzern wie MS kommt, ist das wohl momentan der Preis, den man dafür bezahlen muss.