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Amokfahrt an Kurdendemo in BernAngeklagter hat Grippe – Prozess erneut verschoben

Der Prozess um den Mann, der 2015 an einer Kurdendemo in Bern in eine Menschenmenge gefahren ist, muss erneut verschoben werden. Der Beschuldigte ist an einer Grippe erkrankt.

Das Regionalgericht Bern-Mittelland muss den Prozess um die Amokfahrt an einer Kurdendemo im Jahr 2015 erneut verschieben.
Das Regionalgericht Bern-Mittelland muss den Prozess um die Amokfahrt an einer Kurdendemo im Jahr 2015 erneut verschieben.
Foto: Adrian Moser

Der ab Montag geplante Prozess in Zusammenhang mit einer Amokfahrt an einer Kurdendemo von 2015 wird auf einen neuen Termin verschoben. Grund ist eine Grippe-Erkrankung des Beschuldigten, wie das Regionalgericht Bern-Mittelland bekannt gab.

Die Verhandlung war Mitte März erstmals verschoben worden – damals wegen der unsicheren Entwicklung der Massnahmen gegen die Coronapandemie. Wann der Prozess schliesslich stattfinden wird, war am Freitag noch offen.

Vor der Justiz verantworten muss sich der Lenker eines Autos, das im September 2015 an einer Kurdendemo in Bern in eine Gruppe von Demonstrierenden gefahren war. Das Gericht wird entscheiden müssen, ob der Lenker in Notwehr gehandelt hat oder ob versuchte schwere Körperverletzung vorliegt.

Bei der Demonstration war es zu heftigen Zusammenstössen zwischen Kurden und Anhängern der türkischen Regierung gekommen. Zahlreiche Personen wurden verletzt.

SDA/msc

1 Kommentar
    hanrud

    und wenn er es weiter schafft sich vor dem Prozess zu drücken ist die Straftat verjährt und der Kanton Bern bleibt auf den Kosten (wie gewohnt) sitzen.