Tannenbaumwerfen im Selbstversuch

Steffisburg

219 Personen nahmen am 5. Tanneboumwärfe in Steffisburg teil. Das ist Rekord. Auch BO-Reporter Heinz Schürch mischte sich unter die Teilnehmenden.

In die Höhe statt geradeaus: TT-Reporter Heinz Schürch versucht es beim Tannenbaumwerfen in Steffisburg mit einer besonderen Technik.

In die Höhe statt geradeaus: TT-Reporter Heinz Schürch versucht es beim Tannenbaumwerfen in Steffisburg mit einer besonderen Technik.

(Bild: Andrea Schürch)

Wie wirft man denn so einen Tannenbaum möglichst weit? Max Werren, Organisator und Präsident des Gemeindepersonalverbandes Steffisburg, gab BO-Reporter Heinz Schürch Auskunft: «Gerade halten und den Stamm nach vorne, damit er sich zusammenfaltet und Geschwindigkeit bekommt.»

Gesagt, getan, wäre da nicht die unglückliche Zusatzabsicht gewesen, den Baum halt etwas in die Luft statt geradeaus zu werfen. Deshalb: Gerade mal bescheidene 1,77 Meter schaffte der BO-Mann Heinz Schürch mit seinem Tannenbaum beim ersten Wurf und landete damit auf dem drittletzten Platz in der Kategorie Männer. Seine kleine Ausrede: «War ja Ehrensache – ich liess natürlich den ersten Wurf messen. Die für das Fotoshooting geworfenen zwei Bäume wären sicherlich weiter geflogen.»

Teilnehmerrekord: 219 Personen warfen mit

«Tannenbaumwerfen tut man schliesslich nicht jeden Tag, doch es geht auch nicht um den Wettkampf, sondern um die Geselligkeit auf dem Dorfplatz. Auch ich lande jeweils im letzten Drittel», waren die tröstenden Worte von Max Werren. Doch immerhin: Sein Baum flog 2,60 Meter weit. Den Siegeswurf machte übrigens Martin Waber: Erst nach 6,43 Metern landete der Tannenbaum auf dem Dorfplatz.

Am offiziellen Tanneboumwärfe-Wettkampf beteiligten sich insgesamt 219 Personen. «Das ist ein Rekord, letztes Jahr waren es 135», zog Max Werren am Samstagnachmittag erfreut Bilanz. Für ihn stand jedoch nicht der spezielle Wettkampf im Vordergrund, sondern die Geselligkeit: «Wir wollen mit unserem Anlass Anfang Jahr zur Belebung des Dorfplatzes beitragen und damit die Begegnungen zwischen Steffisburgerinnen und Steffisburgern, aber auch Auswärtigen fördern», sagte Werren weiter.

Wie die Hilfe aussieht, wenn der Tannenbaum statt zu fliegen in der Weihnachtsstube zu brennen beginnt, zeigte die ortsansässige Feuerwehr Steffisburg. Mit verschiedenen Feuerlöschdemonstrationen zeigten die Profis den Zuschauern am Anlass, wie mit Kleinlöschgeräten Brände bekämpft werden können.

Berner Oberländer

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