Seki verteidigt Silbergürtel erneut

Die Berner Boxerin Aniya Seki setzt ihre Siegesserie fort und gewinnt in Offenburg ihren Kampf gegen die Ungarin Csilla Némedi.

Aniya Seki während einer Trainingseinheit.

Aniya Seki während einer Trainingseinheit.

(Bild: Christian Pfander)

Trotz ihres nicht mehr ganz so jugendlichen Alters – die Bernerin mit japanischen Wurzeln feiert nächstes Jahr ihren 40. Geburtstag – reiht Aniya Seki derzeit Sieg an Sieg. So wie am letzten Wochenende: In Offenburg gelang Seki ein knapper, aber einstimmiger Erfolg nach Punkten, womit sie ihren WBC-Silbergürtel verteidigte.

Die letzte Niederlage ­Sekis datiert somit aus dem Jahr 2014. Betreut durch den ehemaligen Profi Vito Rana, der für den ­erkrankten langjährigen Seki-Coach Bruno Arati einsprang, boxte die Fitnessinstruktorin Seki gegen die Ungarin Csilla Némedi solid, technisch sauber und stilsicher. Rana erlebte die Bernerin über zehn Runden jedoch mitunter auch nervös und ab und zu «mit angezogener Handbremse».

«Ich bin mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden», resümierte Seki kurz vor der Urteilsverkündung, zum Sieg reichte es dank ihrer Klasse trotzdem. Nach dem erfolgreichen Kampf in Offenburg plant Seki nun Ferien, im kommenden Oktober möchte sie dann wieder im Boxring stehen. Auch von einem Kampf um den WBC-Gold-Titel darf sie weiterhin träumen.

Berner Zeitung

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