Wald muss grösserem Eisfeld weichen

Oberlangenegg

Die Planung für die Überdachung der Kunsteisbahn wird konkret. Derzeit läuft die Mitwirkung für die nötige Zonenplanänderung. Weil das Eisfeld etwas grösser wird, muss ein Stück Wald weichen.

Das Eisfeld der Kunsteisbahn Oberlangenegg soll im Zuge der geplanten Überdachung auf Normmasse vergrössert werden. Deshalb muss ein Teil des Waldes (im Hintergrund) weichen.

Das Eisfeld der Kunsteisbahn Oberlangenegg soll im Zuge der geplanten Überdachung auf Normmasse vergrössert werden. Deshalb muss ein Teil des Waldes (im Hintergrund) weichen.

(Bild: Stefan Kammermann)

Marco Zysset@zyssetli

Morgen Abend lädt der Gemeinderat von Oberlangenegg die Bevölkerung zu einem Infoabend ins Restaurant Hot Shot. Noch bis 22. Februar hat die Bevölkerung nämlich die Möglichkeit, sich im Rahmen der Mitwirkung zur geplanten Änderung des Zonenplans und des Baureglements zu äussern. Diese sind nötig, um den Weg für ein Dach über der Kunsteisbahn frei zu machen.

Dach und grösseres Eisfeld

«Die Eisbahn und die dazugehörigen Bauten sind in die Jahre gekommen und bedürfen dringend einer Sanierung», schreibt der Gemeinderat. Im gleichen Zug möchten die Eisbahnbetreiber das Eisfeld leicht vergrössern, damit es den heutigen Standard-massen entspricht. Und: «Um einen witterungsunabhängigen und energieeffizienten Betrieb der Eisbahn anbieten zu können, ist deren Überdachung geplant.»

Gemäss dem vorliegenden Projekt soll es möglich sein, zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf eine oder mehrere Fassaden zu schliessen und die Eisbahn zu einer richtigen Halle auszubauen.

Zonenplanänderung nötig

Allerdings sprengen diese Pläne den Rahmen der heute gültigen baurechtlichen Grundordnung. So muss die bestehende Zone für Sport- und Freizeiteinrichtungen (ZSF) vergrössert werden. «Da die ZSF auf zwei Seiten von Strassen und auf der dritten von der Nachbarparzelle begrenzt wird, bleibt nur eine Erweiterung Richtung Wald», schreibt der ­Gemeinderat.

Damit die Anlage wie angedacht ausgebaut werden kann, müssen 240 Quadratmeter Wald definitiv gerodet werden, 129 Quadratmeter müssen für die Bauarbeiter vorübergehend weichen. Gemäss den Unterlagen, die auf der Gemeindewebsite verfügbar sind, ist eine Ersatzaufforstung vorgesehen.

Meinung des Volkes gefragt

Der Gemeinderat möchte nun von der Bevölkerung wissen, wie sie zu den geplanten Änderungen von Zonenplan und Baureglement steht, und führt deshalb eine Mitwirkung durch. Bis 22. Februar können alle Interessierten schriftlich ihre «Anregungen, Wünsche, Bedenken und Einwände unterbreiten», schreibt der Rat.

Sämtliche Unterlagen sind sowohl auf der Gemeindeverwaltung als auch auf der Internetseite der Gemeinde unter «Aktuelles» einsehbar.

Öffentlicher Orientierungsabend: Dienstag, 14. Februar, 20 Uhr, im Saal Restaurant Hot Shot

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