Bedli bleibt Gasthaus

Langenthal

Stadtpräsident Thomas Rufener treibt fürs Hirschenbad ein Projekt mit Gastronomie voran. Vorerst bleibt das Haus aber zu.

Haben aufgehört: Die Wirtsleute Christine und Rolf Stauffer.

Haben aufgehört: Die Wirtsleute Christine und Rolf Stauffer.

(Bild: Robert Grogg)

Patrick Jordi@jordipatrick

Am Donnerstag ging im Re­staurant Hirschenbad an der St.-Urban-Strasse endgültig eine Ära zu Ende: Es war Austrinket. Die langjährigen Wirtsleute Christine und Rolf Stauffer haben das Pensionsalter erreicht, der Pachtvertrag wurde per Ende Jahr aufgelöst (wir berichteten). Nun ist die Langenthaler Traditionsbeiz geschlossen. Wie lange, ist unklar.

Noch-Stadtpräsident Thomas Rufener, der das Hir­schen­bad gekauft hat, beschäftigt sich aktuell mit einem Umbauprojekt. Dieses sieht, wie er sagt, definitiv eine Lösung mit Gastronomie vor. Wohnungen sollen hingegen nicht entstehen. «Dafür ist das Objekt nur bedingt geeignet», sagt Rufener. Eine Lösung mit Wohnungen war zu einem früheren Zeitpunkt jedoch diskutiert worden.

Zeitraubende Verhandlungen

Einen Zeitplan und weitere Details zum aktuellen Projekt kann er noch nicht offenlegen. Es gebe Knackpunkte wie die Zonenkonformität oder den Brandschutz. Zeitraubend müssen auch die Verhandlungen mit der Denkmalpflege gewesen sein. Thomas Rufener ist jedoch der Ansicht, dass man in dieser Hinsicht nun einen Konsenskurs eingeschlagen hat.

Das 1728 erbaute Gasthaus ist als schützenswert eingestuft. Es weist einen nicht unerheblichen Renovationsbedarf auf.

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