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Mehr PolizeikontrollenAuch das Kasernenareal ist nun abgesperrt

Nach diversen Parkanlagen ist das Berner Kasernenareal ebenfalls für die Öffentlichkeit gesperrt worden. Die Polizei hat wegen des schönen Wetters die Patrouillen in der Stadt verstärkt.

Joggen muss man nun woanders. Die Tore zum Kasernenareal an der Militärstrasse in Bern sind geschlossen.
Joggen muss man nun woanders. Die Tore zum Kasernenareal an der Militärstrasse in Bern sind geschlossen.
Foto: Ruben Wyttenbach

Grössere Parks in der Stadt Bern, darunter die Grosse und die Kleine Schanze, die Bundesterrasse oder die Münsterplattform, sind schon länger gesperrt. Wie die Zeitung «Der Bund» am Samstag publik machte, ist seit einigen Tagen auch das Kasernengelände im Breitenrainquartier für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich.

Der Kanton habe das Gelände auf Wunsch des Militärs geschlossen. Mit dieser Begründung wird Olivier Andres, der stellvertretende Chef des kantonalen Amtes für Bevölkerungsschutz und Militär, in dem Bericht zitiert. Das Gelände sei an das Militär vermietet.

Nach Angaben der Armee sind auf dem Gelände zurzeit etwa 320 Personen untergebracht, von Offizieren in Ausbildung bis hin zu Sanitätstruppen, welche unter anderem den Kanton Bern bei Patiententransporten unterstützten. Die Durchmischung von Soldaten mit spielenden Kindern und Eltern oder Leuten, die mit ihren Hunden spazieren gingen, will die Armee nun mit der Arealschliessung beschränken.

Keine Grillparty an der Aare

Damit schwinden die Grünflächen, die für die Bevölkerung zur Verfügung stehen. Es gelten wegen der Coronapandemie weiterhin strenge Schutzmassnahmen. Angesichts der milderen Temperaturen hat die Sicherheitsdirektion der Stadt Bern für dieses Wochenende mit der Kantonspolizei eine «starke Patrouillenpräsenz» im öffentlichen Raum vereinbart. Zur Unterstützung ist auch das Infoteam der Stadt unterwegs. Es soll die Menschen im öffentlichen Raum zum Abstandhalten animieren und mithelfen, Menschenansammlungen zu verhindern.

Im Fokus der Patrouillen sind das Aareufer und Spielplätze. Sicherheitsdirektor Reto Nause rief am Freitag dazu auf, Ansammlungen nach wie vor zu vermeiden. Von Zusammentreffen zum Grillieren oder zu Spielnachmittagen in Gruppen sei weiterhin abzusehen. Dies trotz des frühlingshaften Wetters, das nach draussen lockt.