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53 Menschen sterben bei Luftangriffen auf Aleppo

Fassbomben des syrischen Regimes haben etliche Menschen getötet, darunter auch 15 Kinder und Frauen. Mehrere Menschen wurden schwer verletzt.

Immer wieder wird Aleppo Ziel von Bombenangriffen: Ein Vater mit seinem Kind in Trümmern. (Archivbild)
Immer wieder wird Aleppo Ziel von Bombenangriffen: Ein Vater mit seinem Kind in Trümmern. (Archivbild)
Keystone

Bei Luftangriffen des syrischen Regimes auf Aleppo sind nach Angaben von oppositionellen Aktivisten 53 Menschen getötet worden. Wie die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mitteilte, bombardierten Kampfflugzeuge von Mittwoch bis Donnerstag mehrere von den Rebellen gehaltene Stadtteile mit Fassbomben. Unter den Toten waren demnach 15 Kinder und Frauen.

Mehrere Zivilisten wurden zudem schwer verletzt, wie der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur dpa sagte.

Aleppo ist aufgeteilt

Die Angriffe kamen, nachdem Rebellen am Dienstag von der Regierung kontrollierte Viertel beschossen hatten. Dabei wurden 38 Menschen getötet, darunter auch Kinder, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete. Meldungen aus Syrien sind von unabhängiger Seite nur schwer zu überprüfen.

Die nordsyrische Millionen-Metropole Aleppo zählt zu den am stärksten umkämpften Städten in Syrien. Die Kämpfe brachen dort 2012 aus, seitdem ist die Stadt zwischen dem Regime und den Rebellen aufgeteilt.

Die Truppen von Präsident Baschar al-Assad setzen nach Erkenntnissen von Menschenrechtlern regelmässig Fassbomben gegen Aufständische ein. Dabei handelt es sich um Metallbehälter, die mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllt sind. Sie sind international geächtet.

SDA/nab

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