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Am Ende des 60-jährigen Krieges?

Kolumbien steht kurz vor einem kubanischen Frieden. Regierung und Farc-Rebellen erzielen den entscheidenden Durchbruch. In maximal sechs Monaten soll Südamerikas einziger Konflikt Geschichte sein.

Nach kurzem Zögern: Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos reicht dem Anführer der Farc-Rebellen, Rodrigo «Timochenko» Londoño die Hand. Symbolisch in der Mitte: Kubas Präsident Raúl Castro. Bild: EPA/Alejandro Ernesto
Nach kurzem Zögern: Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos reicht dem Anführer der Farc-Rebellen, Rodrigo «Timochenko» Londoño die Hand. Symbolisch in der Mitte: Kubas Präsident Raúl Castro. Bild: EPA/Alejandro Ernesto

Einen kurzen Augenblick zögerte der Präsident. Doch dann schlug er ein in die Hand, die ihm da entgegengestreckt wurde vom bis dato Staatsfeind Nummer eins. Kubas Präsident Raúl Castro, der zuvor zwischen Staats- und Guerillachef gestanden hatte, machte einen kleinen Schritt zurück und gab die Szene frei für den historischen Moment: Juan Manuel Santos, Kolumbiens Staatsoberhaupt und Oberkommandierender der Streitkräfte reicht seine Rechte Rodrigo Londoño alias «Timochenko», dem Chef des Generalstabs der Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia (Farc).

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