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Attentat in Arizona: Republikaner verhinderten Bericht über mögliche Amokläufe

Das Department of Homeland Security warnte schon vor zwei Jahren vor Irren wie Jared Loughner. Die Finanzkrise und die Wahl Obamas hätten rechte Kreise radikalisiert. Doch die Republikaner zerrissen den Bericht.

Die US-Heimatschutzministerin und Demokratin Janet Napolitano hatte schon vor zwei Jahren gewarnt, dass Amokläufe wie der von Arizona in den USA möglich seien. Die Wahl eines schwarzen Präsidenten und die Finanzkrise hätten rechte Kreise radikalisiert.
Die US-Heimatschutzministerin und Demokratin Janet Napolitano hatte schon vor zwei Jahren gewarnt, dass Amokläufe wie der von Arizona in den USA möglich seien. Die Wahl eines schwarzen Präsidenten und die Finanzkrise hätten rechte Kreise radikalisiert.
Keystone
Doch der heutige Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Republikaner John Boehner kritisierte den Bericht der Homeland Security. Es sei nicht zulässig, Amerikaner als mögliche Terroristen hinzustellen. Wegen der heftigen Kritik der Republikaner verschwand der Bericht in der Schublade.
Doch der heutige Vorsitzende des Repräsentantenhauses und Republikaner John Boehner kritisierte den Bericht der Homeland Security. Es sei nicht zulässig, Amerikaner als mögliche Terroristen hinzustellen. Wegen der heftigen Kritik der Republikaner verschwand der Bericht in der Schublade.
Keystone
Beim Attentat am 8. Januar 2011 in Tucson tötete Loughner sechs Menschen und verletzte vierzehn. Die USA sind fassungslos.
Beim Attentat am 8. Januar 2011 in Tucson tötete Loughner sechs Menschen und verletzte vierzehn. Die USA sind fassungslos.
Keystone
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Zwei Jahre bevor Jared Loughner in Tucson, Arizona, sechs Menschen tötete und vierzehn weitere verletzte, stellte die Heimatschutzbehörde US Department of Homeland Security einen Bericht vor, der vor gefährlichen Irren wie Loughner warnte. Extremismus sei in rechten Kreisen auf dem Vormarsch, Einzelgänger könnten dadurch zu Attentaten animiert werden. Der Bericht verschwand jedoch wegen heftiger Kritik der Republikaner, allen voran des heutigen Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, John Boehner, in der Schublade. Dies berichtet «publicintegrity.org».

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