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Auf ein Erdbeerfrappé mit dem Feind der USA

Abu Chatallah soll beim Anschlag auf die US-Botschaft in Benghazi die Fäden gezogen haben. Obwohl die USA wussten, wo er sich aufhielt, vergingen 18 Monate, bis ihr Delta-Force-Team am Sonntag zuschlug. Warum?

«Die Massnahmen sind im Einklang mit dem Recht auf Selbstverteidigung». So rechtfertigen die USA ihre Kommandoaktion zur Verhaftung Abu Chatallahs in Libyen: Samantha Power, US-Botschafterin bei der UNO. (2. Mai 2014)
«Die Massnahmen sind im Einklang mit dem Recht auf Selbstverteidigung». So rechtfertigen die USA ihre Kommandoaktion zur Verhaftung Abu Chatallahs in Libyen: Samantha Power, US-Botschafterin bei der UNO. (2. Mai 2014)
Stan Honda, AFP
Gibt die Festnahme von Abu Chatallah bekannt: FBI-Direktor James Comey bei einer Medienkonferenz. (17. Juni 2014)
Gibt die Festnahme von Abu Chatallah bekannt: FBI-Direktor James Comey bei einer Medienkonferenz. (17. Juni 2014)
AP Photo
Abu Chatallah galt als «extremistisch und unberechenbar»: Die zerstörte US-Botschaft in Benghazi. (11. September 2012)
Abu Chatallah galt als «extremistisch und unberechenbar»: Die zerstörte US-Botschaft in Benghazi. (11. September 2012)
Reuters
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In der Nacht auf Montag schlugen Kräfte der US-Spezialeinheit Delta Force in einem Vorort der libyschen Stadt Benghazi zu. Ahmed Abu Chatallah war gerade nach Hause gekommen, als ein Kommando aus zwei Dutzend Männern sowie mehreren FBI-Agenten das Gebäude stürmte. Der 43-Jährige soll in ein Auto gezerrt und an einen «sicheren Ort» ausserhalb Libyens gebracht worden sein, wie das Pentagon mitteilte.

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