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Coronavirus trifft US-Wahlkampf – Vorwahlen verschoben

Im wichtigen US-Bundesstaat Georgia werden die für den 24. März geplanten Vorwahlen voraussichtlich auf den 19. Mai verschoben.

In zahlreichen Staaten muss noch gewählt werden: Das Coronavirus beeinträchtigt zunehmend den US-Wahlkampf vor der Präsidentschaftswahl im kommenden November. (Archivbild) AP Photo/David Goldman
In zahlreichen Staaten muss noch gewählt werden: Das Coronavirus beeinträchtigt zunehmend den US-Wahlkampf vor der Präsidentschaftswahl im kommenden November. (Archivbild) AP Photo/David Goldman

Die Ausbreitung des Coronavirus beeinträchtigt zunehmend den Wahlkampf vor der US-Präsidentschaftswahl im kommenden November: Im wichtigen US-Bundesstaat Georgia werden die für den 24. März geplanten Vorwahlen voraussichtlich auf den 19. Mai verschoben.

Das teilte der Leiter der Wahlbehörde, Brad Raffensperger, am Samstagabend (Ortszeit) mit. Der Bundesstaat Louisiana hatte bereits am Freitag mitgeteilt, Vorwahlen beider Parteien würden nun erst am 20. Juni stattfinden - statt wie geplant am 4. April.

Bei den Demokraten stehen am kommenden Dienstag Vorwahlen in den Bundesstaaten Florida, Arizona, Illinois und Ohio an. Diese Vorwahlen sind bislang nicht verschoben worden.

Biden vor Sanders

US-Präsident Donald Trump ist als Kandidat der Republikaner gesetzt, er hat keine ernstzunehmende innerparteiliche Konkurrenz. Spannend ist dagegen das Rennen bei den Demokraten: Dort kommt es zu einem Zweikampf zwischen Ex-Vizepräsident Joe Biden - dem Kandidaten des gemässigten Flügels der Partei - und dem linken Senator Bernie Sanders. Biden liegt nach einer Siegesserie bei den Vorwahlen vor Sanders.

Louisiana war der erste Bundesstaat, der Vorwahlen wegen des Coronavirus verschoben hatte. Bevor bei Nominierungsparteitagen im Sommer die Präsidentschaftskandidaten der Parteien für die Wahl im November gekürt werden sollen, sind noch in zahlreichen Bundesstaaten Vorwahlen geplant. In 24 Staaten wurden sie bereits abgehalten.

SDA

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