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Der fatale Trotz des weissen Südens

Die US-Regierungskrise hat ihre Wurzeln im neuerlichen Aufbegehren des Südens. Die weissen Wähler der Region bilden die republikanische Machtbasis – und sie widersetzen sich Einmischungen aus Washington.

Den Ressentiments der weissen Parteibasis Rechnung tragen: Ein Tea-Party-Anhänger beobachtet eine Kundgebung von Staatsangestellten in Washington. (4. Oktober 2013)
Den Ressentiments der weissen Parteibasis Rechnung tragen: Ein Tea-Party-Anhänger beobachtet eine Kundgebung von Staatsangestellten in Washington. (4. Oktober 2013)
Keystone

Der Washingtoner Shutdown, auf den schon in zehn Tagen eine unkalkulierbare fiskalische Explosion folgen könnte, widerspiegelt zweierlei: eine Verfassungskrise, welche die Schwachstellen der amerikanischen Verfassung zeigt. Und eine Staatskrise, die sich der historischen und politischen Sonderstellung des alten konföderierten Südens verdankt. Das Ausmass dieser Krise sollte keinesfalls unterschätzt werden: Sie sei, schreibt der einflussreiche Journalist Jonathan Chait, «eine innenpolitische kubanische Raketenkrise».

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