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Der letzte Latino nimmt sich aus dem Rennen

Mit Julián Castro steigt ein weiterer demokratischer Kandidat für die US-Präsidentschaft aus.

Vorzeitiger Verzicht: Julián Castro zieht den Schlussstrich. (Reuters/Mike Blake/Archiv)
Vorzeitiger Verzicht: Julián Castro zieht den Schlussstrich. (Reuters/Mike Blake/Archiv)

Ein weiterer prominenter US-Demokrat ist aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur ausgeschieden. Julián Castro, der einst unter US-Präsident Barack Obama Minister war, erklärte am Donnerstag, er beende seine Kampagne «schweren Herzens», werde aber «weiter kämpfen» für ein besseres Amerika.

Castro, der unter den verbliebenen Kandidaten der Demokraten der einzige Latino war, dankte allen seinen Unterstützern. Der 45-jährige Castro hatte zuletzt sowohl in Umfragen als auch beim Einwerben von Spenden zurückgelegen. Vor dem Ministeramt unter Obama war der aus dem US-Bundesstaat Texas stammende Politiker Bürgermeister der Stadt San Antonio gewesen.

Noch immer bemühen sich rund ein Dutzend Demokraten um die Präsidentschaftskandidatur ihrer Partei, um bei der Wahl im November den republikanischen Amtsinhaber, Präsident Donald Trump, herauszufordern.

Vorwahlen beginnen erst im Februar

Die führenden Bewerber in landesweiten Umfragen sind derzeit Obamas früherer Vizepräsident Joe Biden und die Senatoren Bernie Sanders und Elizabeth Warren. Seit Ende November bemüht sich auch der Milliardär und frühere New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg um die Präsidentschaftskandidatur.

Die parteiinternen Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Wahl festlegen, beginnen erst im Februar im US-Bundesstaat Iowa. Dort sind Umfragen zufolge auch die Senatorin Amy Klobuchar und Pete Buttigieg beliebte Kandidaten. Buttigieg war bis Ende 2019 Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana. Die nächste Fernsehdebatte der demokratischen Präsidentschaftsbewerber steht am 14. Januar an.

SDA/fal

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