Der US-Wahlkampf als Härtetest

Wer US-Präsident werden will, muss sich in einem 18-monatigen Wahlkampf beweisen. Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des Podcasts «Entscheidung 2020».

Reisen in der Air Force One: Für Trump ist der Wahlkampf 2020 bequemer als für viele Vorgänger. Foto: Keystone

Reisen in der Air Force One: Für Trump ist der Wahlkampf 2020 bequemer als für viele Vorgänger. Foto: Keystone

Christof Münger@ChristofMuenger
Martin Kilian@tagesanzeiger

Der amerikanische Wahlkampf verlangt von den Kandidatinnen und Kandidaten alles ab. Vor allem, wenn sie bereits im Seniorenalter sind wie Donald Trump, Bernie Sanders, Joe Biden oder Elizabeth Warren. Es ist aber auch ein Härtetest fürs Präsidentenamt, denn im Weissen Haus wird der Alltag noch intensiver und vor allem belastender.

Wie anstrengend etwa die vielen Flüge sind, hängt vom Wahlkampfbudget ab. Präsident Trump reiste 2016 mit seinem Privatjet, und dieses Mal steht ihm die Air Force One zur Verfügung – komfortabler geht es nicht. Ganz anders unterwegs war dagegen Jesse Jackson, der schwarze Bürgerrechtler, der sich 1984 und 1988 um die Präsidentschaft bewarb. Dessen gecharterte Lockheed Electra, ein schrottreifes Propellerflugzeug, stürzte in Texas beinahe ab – Jackson küsste die Betonplatte und bedankte sich bei Gott, als er doch noch angekommen war.

Über die amerikanische Geschichte und die politische Gegenwart diskutieren in einer weiteren Folge des Tamedia-Podcasts «Entscheidung 2020» Christof Münger und Martin Kilian.

Die Sendung kann auch auf Spotify oder auf iTunes angehört und abonniert werden.

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