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Die letzte Geisel der Farc

Der amerikanische Ex-Militär Kevin Scott Sutay wagte sich trotz Warnungen in den kolumbianischen Dschungel.

Gefürchtet: Kämpfer der kolumbianischen Guerillaorganisation FARC.
Gefürchtet: Kämpfer der kolumbianischen Guerillaorganisation FARC.
Zoe Selsky, Reuters

Vielleicht wird Kevin Scott Sutay in den nächsten paar Tagen freigelassen, vielleicht auch nicht. Bei der kolumbianischen Guerilla Farc (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) weiss man das nie so genau, die Rebellen kündigen den Schritt seit Wochen an. Stattdessen haben sie am Montag auf einer ihrer Internetseiten einen Artikel über den Gefangenen veröffentlicht. Darin bezeichnen sie den 27-jährigen Amerikaner als «naiven, grossherzigen, verwirrten Gringo». Tatsächlich hat sich der Ex-Marine nicht nur naiv, sondern höchst leichtsinnig verhalten. Wäre die Vorstellung nicht absurd, könnte man denken, er habe es geradezu darauf angelegt, Geisel der Farc zu werden.

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