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Eine unzerstörbare Allianz

Der neue britische Aussenminister William Hague ist auf Antrittsbesuch in Washington. Die Betonung der Sonderbeziehung zwischen den beiden Ländern stand im Zentrum.

Markieren Einigkeit: William Hague und Hillary Clinton an der Pressekonferenz in Washington.
Markieren Einigkeit: William Hague und Hillary Clinton an der Pressekonferenz in Washington.
Keystone

Der neue britische Aussenminister William Hague hat die USA als «wichtigsten Verbündeten» Grossbritanniens bezeichnet. «Die Reichweite unserer Kooperation ist beispiellos», sagte Hague am Freitag bei seinem Antrittsbesuch in Washington an der Seite seiner Amtskollegin Hillary Clinton.

Gerade auf militärischem und diplomatischem Gebiet sei die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten «unmöglich zu zerstören». Auch Clinton sprach bei der gemeinsamen Pressekonferenz von einer «historischen Allianz» zwischen Washington und London.

Es war die erste Auslandsreise des neuen britischen Aussenministers, der den konservativen Tories angehört. Grossbritannien gilt als engster Verbündeter der USA in Europa. Beide Länder fühlen sich traditionell in einer «Sonderbeziehung» verbunden. Der als Europaskeptiker geltende Politiker sagte zudem, Clinton sei die erste Amtskollegin gewesen, die er nach seiner Ernennung zum Aussenminister in dieser Woche angerufen habe.

Die Iran als Thema

Zum umstrittenen Atomprogramm des Iran sagte Clinton, die USA rechneten nicht mit einer «ernsthaften Antwort» Teherans, solange der UN-Sicherheitsrat nicht mit Sanktionen tätig werde. Der Westen forderte den Iran wiederholt auf, die Absichten seines Atomprogramms offenzulegen und wirft Teheran vor, unter dem Vorwand der zivilen Nutzung der Kernenergie den Bau von Atomwaffen anzustreben.

Hague sagte in Washington, Grossbritannien werde auch unter der neuen Regierung weiterhin eine «starke Politik» gegenüber dem Iran verfolgen. Dabei unterstütze London auch die Linie Washingtons und werde sich für neue UN-Sanktionen gegen den Iran einsetzen.

«Nicht akzeptabel»

Bereits vor seinem Besuch in Washington hatte Hague das iranische Atomprogramm kritisiert. Das Verhalten Teherans in den vergangenen Jahren sei für den grössten Teil der internationalen Gemeinschaft «nicht akzeptabel» gewesen, sagte Hague der Zeitung «The Times» vom Freitag.

AFP/jak

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