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Es droht das Comeback von «Clintonworld»

Hillary Clinton gilt als haushohe Favoritin für die demokratische Präsidentschaftskandidatur 2016. Stolpersteine gibt es noch genügend.

Die erste richtige First Lady? Die Kandidatur von Hillary Clinton für die Präsidentschaftswahlen 2016 ist für die meisten Beobachter bereits beschlossene Sache (rechts Tochter Chelsea). Foto: Reuters
Die erste richtige First Lady? Die Kandidatur von Hillary Clinton für die Präsidentschaftswahlen 2016 ist für die meisten Beobachter bereits beschlossene Sache (rechts Tochter Chelsea). Foto: Reuters

Noch sind es geschlagene drei Jahre bis zur nächsten US-Präsidentschaftswahl. Hillary Clinton aber ist bereits in aller Munde als demokratische Präsidentschaftskandidatin und mögliche Nachfolgerin Barack Obamas. «Wahrscheinlich werde ich erst nächstes Jahr daran denken», sagte sie vergangene Woche.

Der treue Kreis ihrer Mitarbeiter und Bewunderer, allen voran Ehemann Bill, ist überzeugt, dass Hillary ins Weisse Haus möchte. Sie hingegen wehrt vorerst ab. Nach vier anstrengenden Jahren als Obamas Aussenministerin schätzt sie die Normalität ihres Privatlebens. «Uns geht es prima: Wir lachen über unsere Hunde, wir schauen uns dumme Filme an, wir gehen schwimmen», beschrieb sie ihr Leben ohne Amt und Würden unlängst in einem Interview. Ein Vertrauter freilich behauptet, im Kopf sei sie schon längst eine Kandidatin. Und sie weiss natürlich, dass sie die Spitzenreiterin ist. Obschon, und gerade weil sie 2008 wider Erwarten die demokratische Nominierung gegen Barack Obama verloren hat.

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