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Es droht die nächste Naturkatastrophe

In Guatemala wurde angesichts der anhaltenden Regenfälle der Notstand ausgerufen. Rund 30'000 Menschen sind davon betroffen. Am Samstag kam es zu ersten tragischen Zwischenfällen.

Mindestens 27 Menschen sind im mittelamerikanischen Guatemala bei Erdrutschen ums Leben gekommen. Angesichts des Dauerregens rief Präsident Álvaro Colom den Notstand aus. Die Zahl der Todesopfer könne sich noch erhöhen, warnte ein Sprecher. Im Westen des Landes seien noch etwa 40 Menschen unter Schlammlawinen verschüttet.

Fast 4000 Menschen mussten nach den Worten von Colom in Sicherheit gebracht werden. Insgesamt seien rund 30'000 Einwohner in mehreren Departements von den starken Regenfällen und ihren Auswirkungen betroffen.

Tausende wurden obdachlos

Der Dauerregen habe in dem zentralamerikanischen Land Schäden in einer Höhe zwischen 350 Millionen und 500 Millionen Dollar verursacht. Für die kommenden ein bis zwei Tag wurden weitere Regenfälle in weiten Teilen des Landes vorhergesagt.

Colom beklagte, dass nach den Zerstörungen durch den Tropensturm «Agatha» im Mai und den anhaltenden Regenfällen kein Geld mehr zur Katastrophenbekämpfung zur Verfügung stehe. Durch den Sturm «Agatha» waren in Mittelamerika 183 Menschen getötet worden, darunter 165 in Guatemala, tausende wurden obdachlos.

Nachbarländer auch betroffen

Auch in den Nachbarländern in Zentralamerika und im Süden Mexikos waren nach den Regenfällen viele Regionen überschwemmt. Dabei kamen in den vergangenen Tagen Dutzende von Menschen ums Leben.

In den mexikanischen Bundesstaaten Oaxaca, Tabasco und Veracruz stehen seit Tagen zahlreiche Ortschaften unter Wasser. In Nicaragua kamen bis zum Wochenende 40 Menschen ums Leben. In Honduras stieg die Zahl der Todesopfer auf über 20.

SDA/mrs

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