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Fontäne bei gerammter Ölanlage im Golf

Kaum ist die Ölpest aus dem BP-Bohrloch eingedämmt, folgt der nächste Unfall. Ein Schiff hat eine Ölanlage im Golf von Mexiko gerammt. Der neue Ölteppich ist bereits gegen 2 Kilometer breit.

Noch ist der Ölteppich nicht so gross wie bei der Deepwater Horizon: Das Bohrloch bei Barataria am Dienstagabend.
Noch ist der Ölteppich nicht so gross wie bei der Deepwater Horizon: Das Bohrloch bei Barataria am Dienstagabend.

Im Golf von Mexiko ist es zu einem weiteren Unfall mit einer Ölplattform gekommen. Vor der Küste des US- Bundesstaats Louisiana rammte am Dienstag ein Schiff ein Bohrloch in der Barataria Bucht, wie die Küstenwache mitteilte. Daraufhin schoss eine 30 Meter hohe Fontäne aus Öl, Gas und Wasser in die Luft.

Der Ölteppich habe bislang eine Ausdehnung von 1,6 Kilometern und sei knapp 50 Meter breit. Die Küstenwache richtete eine Sicherheitszone um die Unglücksstelle ein, damit andere Schiffe das Öl nicht weiter ausbreiteten. Eine rund zwei Kilometer lange Ölsperre wurde ausgelegt, um die Ausbreitung des Öls zu verhindern.

Ölplattform war nicht beleuchtet

Als Besitzer des Bohrlochs sei das Unternehmen Cedyco identifiziert worden. Ein Sprecher von Cedyco war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Wie der Kapitän des Schiffes, das die Ölquelle rammte, gegenüber der US-Küstenwache aussagte, sei die Plattform nicht beleuchtet gewesen.

Die Küste von Louisiana ist in weiten Teilen bereits mit Öl verschmutzt, das in den vergangenen drei Monaten aus dem Leck der explodierten BP-Plattform «Deepwater Horizon» in mehr als 1500 Metern Tiefe ausgetreten war.

SDA/oku

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