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Für Astrid Silva hat das unwürdige Versteckspiel ein Ende

Mit einem Kleid, einer Puppe und einem Kreuz ist sie vor über 20 Jahren in die USA gekommen. Nun kann die junge Mexikanerin aufatmen.

Musste sich mehr als 20 Jahre vor dem Staat verstecken: Die junge Mexikanerin Astrid Silva. Foto: David Becker / Keystone
Musste sich mehr als 20 Jahre vor dem Staat verstecken: Die junge Mexikanerin Astrid Silva. Foto: David Becker / Keystone

Fast ihr ganzes Leben lang war Astrid Silva ein Schattenwesen. Im Alter von vier Jahren überquerte sie mit ihren Eltern auf einem Floss den Rio Grande und erreichte das Ufer der Vereinigten Staaten. Alles, was sie dabeihatte, war ihr Kleid, eine Puppe und ein Kreuz. Sie lebte zwei Jahrzehnte lang als illegale Migrantin in Las Vegas. Ihr Vater arbeitete als Gärtner, ihre Mutter als Putzfrau. Astrid ging zur Schule, denn Schulen fragen nicht nach Aufenthaltspapieren, und sie war meistens unter den Klassenbesten.

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