Zum Hauptinhalt springen

Juden wenden sich von Demokraten ab

Laut einer Umfrage bekunden Juden in den USA zunehmend Mühe mit den Demokraten. Der Kongressabgeordnete Henry Waxman macht dafür «Missverständnisse» hinsichtlich Obamas Nahostpolitik verantwortlich.

Prägen die US-Politik mit: Ultra-orthodoxe Juden bei den Kongresswahlen in Kiryas Joel, einem Dorf rund 80 Kilometer nördlich von New York. (2. November 2010)
Prägen die US-Politik mit: Ultra-orthodoxe Juden bei den Kongresswahlen in Kiryas Joel, einem Dorf rund 80 Kilometer nördlich von New York. (2. November 2010)
Mark Lennihan, Keystone

Sie war ein verlässlicher Partner in der demokratischen Koalition und unterstützte Franklin Roosevelt und Harry Truman, John F. Kennedy und Lyndon Johnson, Jimmy Carter, Bill Clinton und Barack Obama. Stets votierte die jüdische Gemeinschaft in den Vereinigten Staaten überwältigend für die Demokraten; rückhaltlos setzte sie sich etwa für ein Ende der Rassentrennung sowie die Gleichstellung von ebenfalls demokratisch wählenden Afroamerikanern während der Bürgerrechtsbewegung in den Fünfziger- und Sechzigerjahren ein.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.