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Kolumbiens Frieden ist gefährdet

Präsident Juan Manuel Santos hat die Verhandlungen mit der Farc-Guerilla unterbrochen. Zuvor hatten die marxistischen Rebellen einen General entführt.

«Die Entführung des Generals ist absolut inakzeptabel»: Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos an einer Militärparade in der Hauptstadt Bogotá. (14. November 2014)
«Die Entführung des Generals ist absolut inakzeptabel»: Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos an einer Militärparade in der Hauptstadt Bogotá. (14. November 2014)
Guillermo Legaria, AFP

Noch nie in der Geschichte des fünfzigjährigen Konflikts zwischen der marxistischen Farc-Guerilla und dem kolumbianischen Staat war der Frieden so nahe. Nun jedoch scheint er akut gefährdet: Gestern hat Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos die Verhandlungen in Havanna ausgesetzt, weil die Rebellen einige Stunden zuvor den General Rubén Darío Alzate Mora sowie zwei weitere Personen entführt hatten. Bei den vor zwei Jahren begonnenen Friedensgesprächen haben sich die beiden Konfliktparteien bisher in drei von sechs Punkten geeinigt.

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