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Kriegsspiele in den USA

Seit Barack Obama US-Präsident ist, haben sich die Milizen vervierfacht. Die Mitglieder sind christlich, vorwiegend weiss und wild entschlossen, den «American Way of Life» zu verteidigen. Notfalls mit Waffengewalt.

Bürgerwehren hat es in der Geschichte der USA schon immer gegeben. Seit Barack Obama US-Präsident ist, hat sich ihre Anzahl jedoch vervierfacht. Und seit die rechte Tea-Party-Bewegung massiv Stimmung gegen Obamas Politik macht, haben die Verfechter der «patriotischen Bewegung» Aufwind. «Die Rekrutierung, die Planung, das Training und explizite Rufe nach einem bewaffneten Kampf nehmen ständig zu», sagte Barton Gellman Anfang Oktober. Der Reporter des Magazins «Time» hat sechs Monate lang im Miliz-Milieu der USA recherchiert. Sein Fazit: «Die Organisationen sind einem Blutvergiessen nicht abgeneigt.»

Die vorwiegend weissen christlichen Extremisten stossen sich daran, dass «ein schwarzer Mann mit einem fremden Namen und einem muslimischen Vater ins Weisse Haus gewählt wurde», so Gellmann. Vier vereitelte Anschläge zeugten davon, wie sehr die Extremisten Obama hassten.

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