Zum Hauptinhalt springen

Milliarden für Afghanistan-Krieg bewilligt

Das US-Repräsentantenhaus hat dringend benötigte Finanzmittel für den Krieg in Afghanistan freigegeben. Dem Verteidigungsministerium wäre nächste Woche das Geld ausgegangen.

Die Mittel für den Krieg waren dringend nötig: US-Truppen in Afghanistan.
Die Mittel für den Krieg waren dringend nötig: US-Truppen in Afghanistan.
Reuters

Die Ausgaben für die Einsätze am Hindukusch und im Irak stiegen damit auf insgesamt über eine 1000 Milliarden Dollar.

Das 59 Milliarden Dollar schwere Gesetzespaket umfasst 33,5 Milliarden Dollar für die laufende Verstärkung der US-Truppen in Afghanistan und weitere 6,2 Milliarden Dollar für Hilfsprogramme des Aussenministeriums am Hindukusch, im Irak und in Haiti. Der Rest für Katastrophenmanagement in den USA und für die Unterstützung von Veteranen des Vietnamkriegs bestimmt.

Ab nächster Woche hätten Mittel für den Krieg gefehlt

Das US-Verteidigungsministerium hatte gewarnt, ohne die neue Finanzspritze könnte schon in der kommenden Woche das Geld für den Afghanistan-Einsatz ausgehen.

Dennoch stimmten mehr als 100 Abgeordnete der regierenden Demokraten gegen das Finanzpaket, das nur mithilfe der oppositionellen Republikaner eine Mehrheit fand. Die Demokraten im Repräsentantenhaus waren verärgert darüber, dass der Senat rund 20 Milliarden Dollar für bildungspolitische Ausgaben aus der Vorlage gestrichen hatte.

dapd/mt

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch