Zum Hauptinhalt springen

Rätselhafte Schüsse auf Pentagon und Nationalmuseum

Nach Schüssen auf das Pentagon befragen Ermittler Zeugen und werten Überwachungskameras aus. Die Kugeln blieben offenbar in den Scheiben stecken.

Pentagon Ziel eines Anschlags: Beamte bei der Spurensicherung.
Pentagon Ziel eines Anschlags: Beamte bei der Spurensicherung.

Wachleute hörten fünf bis sieben Schüsse, wie der Direktor der zivilen Schutzbehörde für das Pentagon, Steven Calvery, sagte. Bei einer Überprüfung wurden Teile von zwei Kugeln in zwei Fenstern im dritten und vierten Geschoss entdeckt. Die Kugeln durchschlugen die Scheiben nicht, sondern blieben stecken. Die Fenster gehören zu Büros, die gerade renoviert werden.

Die Ermittler befragten Zeugen und werteten Überwachungskameras aus. Ausserdem wird laut Calvery geprüft, ob die Schüsse auf das Verteidigungsministerium im Zusammenhang mit Einschusslöchern in Fenstern des Nationalmuseums des Marinecorps rund 50 Kilometer südlich des Pentagons stehen. Die Einschusslöcher am Museum waren am Sonntag von einer Putzkolonne entdeckt worden. Auch diese Schüsse wurden nach Vermutungen der Polizei am späten Abend oder frühen Morgen abgegeben, als sich niemand in dem Gebäude aufhielt. An Glasscheiben entstand ein Schaden von rund 20.000 Dollar (14.000 Euro).

(dapd)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch