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Supermacht auf Sparflamme

Millionen Menschen bekommen den Shutdown zu spüren. Darunter Schalterkunden, Heiratswillige und Touristen.

Besonders hart trifft der Verwaltungsstillstand die US-Hauptstadt: Proteste gegen den Shutdown vor dem Kapitol in Washington.
Besonders hart trifft der Verwaltungsstillstand die US-Hauptstadt: Proteste gegen den Shutdown vor dem Kapitol in Washington.
Keystone

Zum ersten Mal seit 17 Jahren kommt es zum Shutdown der amerikanischen Regierung. Weil die Volksvertreter in Repräsentantenhaus und Senat sich in der Nacht auf Dienstag nicht auf ein simples Notbudget einigen konnten, das die Finanzierung des Staatsbetriebs bis Mitte November gewährleistet hätte, musste die Bundesverwaltung um Mitternacht ihre eigene Schliessung einleiten. Dabei wird der Staat auf Minimalbetrieb heruntergefahren: Fast 800'000 Bundesangestellte haben unbezahlten Zwangsurlaub verordnet bekommen, mehr als eine Million wird ohne Lohn weiterarbeiten müssen. Die Behörden sind angewiesen, alle «verzichtbaren» Ausgaben zu sistieren und nur die «essenziellen» Dienste aufrechtzuerhalten.

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