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Too fat to fight

Jeder vierte Jugendliche in den USA hat Übergewicht. Für die US-Armee ist dieser Trend eine Gefahr für die nationale Sicherheit.

Untauglich für die Armee: Eine übergewichtige Familie in New York.
Untauglich für die Armee: Eine übergewichtige Familie in New York.
Reuters

Amerikas Jugend ist mittlerweile so dick, dass sich selbst das US-Militär Sorgen macht. Der Bericht einer Gruppe von pensionierten Armeeangehörigen bezeichnet die Fettleibigkeit als eine Gefahr für die nationale Sicherheit. 27 Prozent der US-Bürger zwischen 17 und 24 Jahren können der Armee nicht beitreten, weil sie übergewichtig sind. Das sind 9 Millionen Männer und Frauen. Jedes Jahr ist das Militär gezwungen, 1200 Rekruten wegen Gewichtsproblemen zu entlassen. «Too fat to fight», «Zu fett, um zu kämpfen» ist das Verdikt und der Titel des Berichts.

«Wenn so viele junge Erwachsene wegen ihres Gewichts nicht kämpfen können, betrifft dies unsere nationale Sicherheit und Bereitschaft», sagt der pensionierte General Jamie Barnett gegenüber der «USA Today». Er ist Teil des Nonprofitunternehmens «Mission: Readiness, Military Leaders for Kids», das aus 130 zurückgetretenen Generälen, Admirälen und anderen Militärkadern besteht.

Kalorienreiche Schulkantinen

Übeltäter seien die Schulkantinen, heisst es im Bericht. Jeden Tag werden in den USA elf Millionen Kindern das Frühstück und 31 Millionen Kindern das Mittagessen in den Schulen serviert. 30 bis 50 Prozent der Kalorien werden dort verzehrt. Aus diesem Grund fordert das Nonprofitunternehmen von Washington ein neues Gesetz für gesündere Schulspeisen.

Die Rezession habe zwar die Rekrutierung qualifizierter Leute erleichtert, doch mit einer Erholung der Wirtschaft könne sich dies schlagartig ändern, heisst es im Bericht. Für Jamie Barnett hat das Problem oberste Priorität: «Unsere nationale Sicherheit für das Jahr 2030 hängt massgeblich davon ab, ob die alarmierende Rate an Fettleibigkeit unter Kindern rückgängig gemacht werden kann.» Gesunde Menschen seien übrigens nicht nur gut für die Armee, sondern auch für die Wirtschaft, will er zum Schluss noch betont haben.

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