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Trump verlangt harte Strafe für mutmasslichen Täter

Der US-Präsident spricht im Zusammenhang mit der Rohrbomben-Serie von einem «Terrorakt».

Donald Trump spricht von einem «Terrorakt» und verlangt eine harte Strafe für den Täter: US-Präsident spricht an einer Wahlkampf-Veranstaltung in North Carolina. (26. Oktober 2018)
Donald Trump spricht von einem «Terrorakt» und verlangt eine harte Strafe für den Täter: US-Präsident spricht an einer Wahlkampf-Veranstaltung in North Carolina. (26. Oktober 2018)
Nicholas Kamm, AFP

US-Präsident Donald Trump hat den Versand von Briefbomben an mehrere seiner Kritiker als «Terrorakte» verurteilt. Der Täter müsse «mit der ganzen Härte des Gesetzes» bestraft werden, sagte Trump am Freitag bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat North Carolina. «Politische Gewalt darf in Amerika niemals geduldet werden und ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um sie zu stoppen.»

Den Vorwurf, er könne den Verdächtigen durch seine aggressive Rhetorik zu den Taten motiviert haben, wies Trump derweil zurück. Ihn treffe keine Schuld, auch wenn der Mann offenbar ein Unterstützter seiner Politik sei, sagte der US-Präsident vor seinem Abflug nach North Carolina in Washington.

Wieder Bombendrohung gegen CNN: Das Gebäude des Senders in New York musste geräumt werden. 6. Dezember 2018.
Wieder Bombendrohung gegen CNN: Das Gebäude des Senders in New York musste geräumt werden. 6. Dezember 2018.
Reuters
Bereits im Oktober gab es eine Serie von Briefbomben, die an CNN, Barack Obama, Hillary Clinton und Schauspieler gerichtet waren. Der mutmassliche Täter war offenbar ein fanatischer Fan des Präsidenten, wie sein Van zeigt. (26. Oktober 2018)
Bereits im Oktober gab es eine Serie von Briefbomben, die an CNN, Barack Obama, Hillary Clinton und Schauspieler gerichtet waren. Der mutmassliche Täter war offenbar ein fanatischer Fan des Präsidenten, wie sein Van zeigt. (26. Oktober 2018)
Screenshot CNN
US-Präsident Trump gibt den Medien eine Mitschuld an der Briefbomben-Serie: «Sie müssen die endlosen Feindseligkeiten und die konstant negativen und oft falschen Attacken und Geschichten stoppen», sagte Trump.
US-Präsident Trump gibt den Medien eine Mitschuld an der Briefbomben-Serie: «Sie müssen die endlosen Feindseligkeiten und die konstant negativen und oft falschen Attacken und Geschichten stoppen», sagte Trump.
Reuters
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Die US-Polizei hatte am Freitag nach einer tagelangen Grossfahndung den mutmasslichen Täter gefasst, der für die Versendung der Briefbomben verantwortlich sein soll. Der Verdächtige ist offenbar ein glühender Trump-Anhänger. Er soll mindestens 13 Briefe mit Sprengsätzen an prominente Gegner des US-Präsidenten geschickt haben.

Zu den Adressaten gehörten der frühere Präsident Barack Obama, Ex-Vizepräsident Joe Biden, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, der Multimilliardär George Soros und Hollywoodstar Robert de Niro. Laut Justizministerium drohen dem Täter bis zu 48 Jahre Haft.

AFP/roy

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