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USA planen Internierungslager für Frauen und Kinder

Um tausende illegale Einwanderer wieder rasch ausschaffen zu können, planen die USA in New Mexico, ein Ausbildungszentrum in ein Lager umzubauen.

Hier sollen künftig Frauen und Kinder auf ihre Rückführung warten: Ein Zimmer im Ausbildungslager Artesia in New Mexico. (26. Juni 2014)
Hier sollen künftig Frauen und Kinder auf ihre Rückführung warten: Ein Zimmer im Ausbildungslager Artesia in New Mexico. (26. Juni 2014)
Keystone

Die USA planen in New Mexico ein neues Internierungslager für Frauen und Kinder aus Mittelamerika, die vor der Bandenkriminalität aus ihrer Heimat fliehen. Wie Vertreter der Bundesbehörden bei einer Pressebesichtigung des ehemaligen Ausbildungszentrums in Artesia sagten, sollen über das Lager die Deportationen der illegal eingereisten Frauen und Kinder beschleunigt werden.

Präsident Barack Obama sprach von einer humanitären Krise und warnte in einem Fernsehinterview am Donnerstag davor, Kinder von Schleppern über die Grenze schmuggeln zu lassen. «Schickt eure Kinder nicht an die Grenzen», sagte er. «Wenn sie es schaffen (in die USA zu kommen), werden sie zurückgeschickt. Aber noch wichtiger ist, dass sie es nicht schaffen könnten.»

Nach Angaben der Grenzpolizei sind allein seit Oktober 52'000 Kinder illegal in die USA gekommen. Der Ansturm der Frauen und Kinder hat die Aufnahmekapazität an der US-Grenze zu Mexiko überstiegen. In Artesia sollen an die 700 Frauen und Kinder in Baracken untergebracht werden können.

AP/chk

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