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Waffenhandel verboten, Waffenwerbung erlaubt

Facebook untersagt seinen Nutzern den Handel mit Waffen. Gleichzeitig dürfen Waffenhändler ihre Produkte weiterhin über die Social-Media-Plattform bewerben.

Folgt dem Appell Obamas: Facebook verbietet seinen Nutzern den Handel mit Waffen. (Symbolbild)
Folgt dem Appell Obamas: Facebook verbietet seinen Nutzern den Handel mit Waffen. (Symbolbild)
Peter DaSilva/EPA, Keystone

Waffenverkäufe über Facebook sind künftig verboten. Das kündigte das mit 1,59 Milliarden Nutzern beliebteste Internet-Netzwerk der Welt an. Das Verbot gilt für Privatpersonen und umfasst auch die zum Konzern gehörenden Foto-App Instagram.

Zugelassene Waffenhändler dürfen weiter für ihre Angebote werben, die Transaktionen aber nicht über die Facebook-Dienste laufen, wie eine Sprecherin des US-Konzerns erläuterte. Nach Firmenangaben gibt es einen verstärkten Trend, das Netzwerk zur Produktpräsentation und zu Verkäufen zu nutzen.

Obamas Aufruf

Den Handel von Marihuana, Arzneimitteln und illegalen Rauschmitteln hat Facebook bereits vor knapp zwei Jahren untersagt. In den USA gibt es nach einer Reihe von Amokläufen heftige Debatten über den Zugang zu Waffen. Präsident Barack Obama hat Internetfirmen dazu aufgerufen, gegen den Waffenhandel auf ihren Plattformen vorzugehen. Es gibt Bedenken, dass dort verstärkt Kontrollen umgangen werden.

SDA/chi

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