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Schon am Samstag Hunderttausende auf den Strassen

In vielen Städten kam es bereits zu Massenversammlungen. Der grosse offizielle Gedenkmarsch für die Opfer der Attentate findet am Sonntag statt. Premierminister Valls erwartet Millionen.

Eindrückliche Versammlung: In Marseille liefen bereits am Samstag Menschen in Gedenken an die Opfer der Attentate durch die Strassen. (10. Januar 2015)
Eindrückliche Versammlung: In Marseille liefen bereits am Samstag Menschen in Gedenken an die Opfer der Attentate durch die Strassen. (10. Januar 2015)
Keystone
Junge Demonstranten...
Junge Demonstranten...
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Der Bleistift als Symbol: Das Bild zeigt eine Frau in Nantes, wo sich 75'000 Menschen versammelten. (10. Januar 2015)
Der Bleistift als Symbol: Das Bild zeigt eine Frau in Nantes, wo sich 75'000 Menschen versammelten. (10. Januar 2015)
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Nach den islamistischen Anschlägen in Paris gegen das Satire-Magazin «Charlie Hebdo» und in einem jüdischen Supermarkt haben am Samstag in Frankreich insgesamt etwa 700'000 Menschen an die 17 Todesopfer erinnert, teilte das Innenminsterium mit. Für Sonntag ist in Paris ein zentraler Gedenkmarsch geplant; Premierminister Manuel Valls erwartet einen Auflauf von Millionen.

Allein in der 80'000-Einwohner-Stadt Pau im Südwesten Frankreichs beteiligten sich nach Polizeiangaben am Samstag 40'000 Menschen an einer Kundgebung zu Ehren der Anschlagsopfer. 80'000 Teilnehmer kamen in Toulouse im Süden des Landes zusammen, 75'000 Teilnehmer wurden in der westfranzösischen Stadt Nantes gezählt. Auch in mehreren anderen Städten gab es Massenkundgebungen.

Auch Sommaruga wird erwartet

Am «Republikanischen Marsch» in der Pariser Innenstadt am Sonntag werden auch zahlreiche Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga, Bundeskanzlerin Angela Merkel, der britische Premier David Cameron, EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der russische Aussenminister Sergej Lawrow und US-Justizminister Eric Holder.

Der rechtsextreme Front National, der zu dem Gedenkmarsch in Paris nicht eingeladen wurde, rief unterdessen zu separaten Kundgebungen am Sonntag auf. Parteichefin Marine Le Pen forderte ihre Anhänger auf, aus Protest gegen die etablierten Parteien nicht in Paris, sondern in der Provinz auf die Strasse zu gehen.

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