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Aserbaidschan wählt Präsidenten

Zehn Kandidaten stellen sich in der Südkaukasusrepublik Aserbeidschan zur Wahl für das Präsidentenamt. Dass der 51-jährige Amtsinhaber Ilcham Alijew gewinnt, gilt als ausgemachte Sache.

Fünf Millionen Wahlberechtigte: Ein Bürger läuft in Baku an Wahlplakaten vorbei. (7. Oktober 2013)
Fünf Millionen Wahlberechtigte: Ein Bürger läuft in Baku an Wahlplakaten vorbei. (7. Oktober 2013)
AFP

In der öl- und gasreichen Südkaukasusrepublik Aserbeidschan hat am Morgen die Abstimmung über den nächsten Präsidenten begonnen. Die Wahllokale in der Hauptstadt Baku und in anderen Landesteilen öffneten am Mittwoch um 8 Uhr Ortszeit.

Zehn Kandidaten bewerben sich in der früheren Sowjetrepublik für das Amt. Der Sieg des 51 Jahre alten Amtsinhabers Ilcham Alijew gilt als ausgemachte Sache.

Insgesamt sind rund fünf Millionen Wahlberechtigte zum Urnengang aufgerufen. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) beobachtet die Abstimmung.

Die Europäische Union hatte einen ungleichen Wahlkampf und einen Mangel an demokratischem Wettbewerb in dem autoritär regierten Land am Kaspischen Meer beklagt. Die Führung in Baku weist dies als einseitig zurück.

Die Wahllokale schliessen um 19 Uhr. Im Anschluss werden erste Prognosen erwartet.

Als dringliche Probleme in dem islamisch geprägten Land mit etwa neun Millionen Einwohnern gelten Korruption und Arbeitslosigkeit. Alijew hatte vor der Abstimmung mit steigendem Wohlstand geworben. Kritiker werfen ihm aber vor, dass die meisten seiner Landsleute vom Reichtum aus dem Öl- und Gasgeschäft wenig merken.

SDA/chk

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