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Attentäter rast mit Auto in Nato-Fahrzeug

Bei einem Selbstmordattentat auf die Nato-Schutztruppe Isaf in Afghanistan sind am Samstag mindestens fünf Menschen verletzt worden.

Bei der Explosion wurde laut Polizei ein gepanzertes Fahrzeug von der Strasse geschleudert.

Eine Isaf-Sprecherin in Kabul sagte, der Attentäter habe sein Auto in eine Patrouille italienischer Soldaten gesteuert und sich selbst in die Luft gesprengt. Es habe zahlreiche Verletzte gegeben. Nach italienische Medienberichten sollen fünf Soldaten leicht verletzt worden sein.

Von afghanischer Seite gab es zunächst keine Angaben darüber, ob auch Zivilisten von der Explosion getroffen wurden. Herat gehört zu den friedlichsten Städten des Landes und ist ein Hauptumschlagplatz für den boomenden Handel mit dem benachbarten Iran.

Die Taliban haben in den vergangenen Monaten ihre Angriffe im Land verstärkt sowie Richtung Norden und Westen ausgeweitet. Ihre Anschläge richten sich auch gegen regierungstreue Landsleute.

Stammeschef getötet

Gleichentags wurde in der Taliban-Hochburg Kandahar im Süden des Landes ein einflussreicher Stammeschef getötet. Mehrere Angreifer hätten sich auf Motorrädern genähert und das Feuer auf Ali Ahmad Chan und dessen Sohn eröffnet, als beide nach dem Morgengebet eine Moschee verliessen. Auch der Sohn ums Leben.

Chan ist der Chef des Baraksai-Stammes im südafghanischen Kandahar. Er hatte gute Beziehungen zur Regierung unterhalten. Sein Sohn war zuvor Leibwächter von Präsident Hamid Karsai gewesen.

SDA/mbr

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