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Bombenanschlag auf UNO-Gesandten

Ein holländischer UNO-Sondergesandter wurde im Irak Ziel eines Bombenanschlags. Die Bombe war am Strassenrand versteckt worden und tötete einen Polizisten.

Überlebte den Anschlag unverletzt: Der UNO-Sondergesandte Ad Melkert nach seinem Treffen mit dem Grossayatollah Ali al-Sistani.
Überlebte den Anschlag unverletzt: Der UNO-Sondergesandte Ad Melkert nach seinem Treffen mit dem Grossayatollah Ali al-Sistani.
Keystone

Der UNO-Sondergesandte im Irak, Ad Melkert, hat am Dienstag einen Bombenanschlag unverletzt überstanden. Melkert gehe es gut, sagte eine Vertreterin der Weltorganisation. Bei der Explosion der am Strassenrand versteckten Bombe waren nach Angaben der Polizei in der Schiiten-Hochburg Najaf ein Polizist getötet und drei andere verletzt worden. Melkert hatte sich in der 160 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt mit dem einflussreichen Grossayatollah Ali al-Sistani getroffen.

Ban Ki-moon verurteilt den Anschlag

UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon hat den Anschlag im Irak auf das Schärfste verurteilt. Ban erinnerte daran, unter welchen «schwierigen Umständen», Melkert und seine Mitarbeiter für die Ziele der Vereinten Nationen arbeiteten. «Dieser Anschlag wird die UNO nicht daran hindern, die Menschen im Irak auf ihrem Weg zu Versöhnung und wirtschaftlichem Wachstum zu unterstützen», hiess es in der Erklärung. Vor sieben Jahren waren bei einem Bombenanschlag auf die Vertretung der Vereinten Nationen in Bagdad 22 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten war auch der UNO-Sondergesandte Sergio Vieira de Mello aus Brasilien.

(SDA)

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