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China kritisiert Washingtons neue Militärstrategie

Die chinesische Führung hat die neue Militärstrategie der USA kritisiert, die einen Schwerpunkt auf den asiatisch-pazifischen Raum legt. Peking erwartet eine «konstruktivere Rolle» der Amerikaner.

Konzentration auf den Pazifik und den Nahen Osten: Eine F/A-10F startet vom Flugzeugträger USS John C. Stennis im Arabischen Meer. (3. Januar 2012)
Konzentration auf den Pazifik und den Nahen Osten: Eine F/A-10F startet vom Flugzeugträger USS John C. Stennis im Arabischen Meer. (3. Januar 2012)
Keystone

Die in der neuen US-Militärstrategie erhobenen Beschuldigungen gegen China seien «unbegründet und zweifelhaft», sagte der Sprecher des Aussenministeriums Liu Weimin heute. «Den Frieden, die Stabilität und den Wohlstand im asiatisch-pazifischen Raum zu erhalten», sei das «Interesse aller Länder der Region».

Es sei zu hoffen, dass die USA in dieser Hinsicht künftig eine «konstruktivere Rolle spielen» würden. Liu bekräftige Pekings Position, wonach Chinas militärische Entwicklung keine Bedrohung für das Ausland sei.

Konzentration der Kräfte

Die von US-Präsident Barack Obama am Donnerstag vorgestellte Militärstrategie umfasst eine künftig stärkere Präsenz der USA in Asien und im Pazifik. Damit solle möglichen Herausforderungen seitens Ländern wie China begegnet werden, heisst es. Washington schaut mit Sorge auf den militärischen Aufstieg Chinas, das in den vergangenen Jahren insbesondere seine Marine aufgerüstet hat.

AFP/rub

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