China soll eigene «Mutter aller Bomben» getestet haben

Wann und wo der Bombentest stattgefunden haben soll, ist unklar. Hersteller der Superwaffe ist das chinesische Staatsunternehmen Norinco.

Die Bombe wurde angeblich von einem H-6K-Bomber abgeworfen. (Bild: Wikimedia)

Die Bombe wurde angeblich von einem H-6K-Bomber abgeworfen. (Bild: Wikimedia)

China soll seine stärkste nicht-atomare Bombe getestet haben. Ein Internetvideo des staatlichen Waffenherstellers Norinco soll den Abwurf der Bombe und einen gigantischen Feuerball und schwarzen Rauch nach dem Aufprall zeigen. Die staatliche Medien bezeichneten die Waffe als chinesische Version der «Mutter aller Bomben».

Wann und wo der Bombentest stattfand, blieb unklar. Die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete in sozialen Netzwerken erstmals am Mittwoch über die Bombe und bezeichnete sie als «chinesische Version der 'Mutter aller Bomben'».

Der Sprengkörper sei fünf bis sechs Meter lang, wiege aber weniger als das US-Pendant, sagte der Militäranalyst Wei Dongxu am Freitag der Zeitung «Global Times». Die «massive Explosion» würde Befestigungsanlagen «leicht ausradieren».

Als «Mutter aller Bomben» gilt im Militärjargon eine konventionelle Bombe aus dem Arsenal der USA. Die Bombe mit einer Sprengkraft von elf Tonnen TNT kam erstmals im April 2017 im Osten Afghanistans zum Einsatz, um einen Tunnelkomplex der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu zerstören. US-Präsident Donald Trump sagte damals, er sei «stolz» auf seine Truppe.

Mit diesem Video präsentiert der Waffenhersteller Norinco sein Arsenal. Diverse Medien berichten über den Test mit Bildern, die aus diesem Werbespot stammen. Der Clip ist mindestens zwei Jahre alt. Quelle: Norinco

nag/sda

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