Zum Hauptinhalt springen

China hält Hunderttausende Muslime in Camps gefangen

Die Uiguren sind ein Turkvolk muslimischen Glaubens, das im Nordwesten Chinas lebt und von der Regierung unterdrückt wird.
Unter anderem verbietet Peking uigurischen Eltern, ihren Kindern muslimische Namen zu geben.
«Es ist heu­te un­mög­lich, mit ei­nem Ui­gu­ren zu re­den, der nicht min­des­tens ei­nen en­gen Ver­wand­ten oder Be­kann­ten im La­ger hat», sagt Xin­jiang-For­scher Adri­an Zenz.
1 / 8

Moderne Überwachungstechnik

«In den La­gern ar­bei­teten die Be­hör­den dar­an, die mus­li­mi­sche Be­völ­ke­rung in der Tie­fe zu ver­än­dern.»

Xin­jiang-For­scher Adri­an Zenz
Uiguren an einer Demonstration in Brüssel im April 2018. Bild: AFP

«Das ist die wohl gröss­te Men­schen­rechts­ver­let­zung in Chi­na seit der Nie­der­schla­gung der De­mo­kra­tie­be­we­gung vom Tia­nan­men-Platz 1989.»

Chi­na­wis­sen­schaft­ler Ja­mes Lei­bold

Bartträger sind verdächtig