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Die grössten Städte der Welt

Die UNO ortet in den Megacitys der Erde einen Wachstumsboom und stellte eine Prognose für das Jahr 2025. Eine interessante Entwicklung ist in Asien absehbar.

Boom der Megacitys: Die unaufhaltsam wachsende Weltbevölkerung lässt in den nächsten 15 Jahren vor allem die Riesenstädte mit mehr als zehn Millionen Einwohnern drastisch anschwellen. Die Vereinten Nationen gehen bis zum Jahr 2025 von einem Anstieg um 44,7 Prozent aus, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden erklärte. Die gesamte Weltbevölkerung soll bis dahin dagegen «nur» um 16 Prozent von derzeit 6,909 Milliarden auf 8,012 Milliarden wachsen.

Die Zahl der Menschen auf dem Land soll mit einem Plus von 1,6 Prozent auf 3,476 Milliarden nahezu stabil bleiben, die der Menschen in Städten mit weniger als 0,5 Millionen Menschen soll um 26 Prozent auf 2,277 Milliarden, die derjenigen in Städten mit mehr als 0,5 Millionen Menschen um 34 Prozent auf 2,259 Milliarden ansteigen.

Mumbai verdrängt Sao Paulo

Die mit Abstand grösste Stadt der Welt soll Tokio bleiben. Die Einwohnerzahl der japanischen Hauptstadt soll nach der UN-Projektion von derzeit 36,7 auf 37,1 Millionen leicht ansteigen. Während jetzt nur die beiden indischen Städte Delhi (22,2 Millionen) und Mumbai (20,0 Millionen) sowie die brasilianische Metropole Sao Paulo (20,3 Millionen) mehr als 20 Millionen Einwohner haben, sollen es in 15 Jahren abgesehen von Tokio acht Städte sein, wobei Mumbai Sao Paulo vom dritten auf den vierten Platz verdrängen soll.

Überhaupt sollen mit Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesh, dem indischen Kalkutta und dem pakistanischen Karachi insgesamt fünf der zehn grössten Städte der Welt auf dem indischen Subkontinent liegen. Nimmt man Tokio und die chinesische Metropole Shanghai hinzu, sind sieben der weltgrössten Städte in Asien. Im Westen gehören neben Sao Paulo noch Mexiko Stadt und der Grossraum New York - Newark dazu.

ddp/sam

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